Dienstag, 22. Juli 2014

Nibelungentriatlhon in Worms - oder - Stammgäste auf dem Podium


Regionalligarennen beim Nibelungensprint in Worms


Beim zweiten Termin der Regionalliga Mitte trat der TV Bad Orb mit den Damen und den Herren an. Dabei konnten die Vorzeichen kaum unterschiedlicher sein, kämpfen die Herren um den Klassenerhalt,  während die Damen um die Tabellenführung mit der Konkurrenz wetteifern. Zu unterschiedlichen Zeiten gestartet, konnte zunächst das Herrenteam mit Tim Stutzer, Sebastian Heinl, Florian Brosch und Jürgen Metzler die Damen um Julia Ertmer, Nina Vabic, Elli Hilfenhaus und Joanna Tywczynski ordentlich anfeuern, damit die 750m Schwimmen im Rhein, die 20 flachen Radkilometer und der abschließende 5000m-Lauf schnell vorbei gehen. Es waren wohl nicht nur die lautstarken Anfeuerungsrufe der „Jungs“, die Julia Ertmer einmal mehr der Konkurrenz enteilen ließen. Eher setzte Ertmer mit einer sensationellen Schwimm- und vor allem Laufform den Grundstein ihres Tagessieges. 


Allein Florian Brosch konnte an dem Tag einen schnelleren Lauf vorweisen, alle anderen Orber Herren verwies Ertmer hinter sich. Nach starker Schwimmleistung von Elli Hilfenhaus und klasse Laufleistung von Nina Vabic, entfachte sich für die Teamwertung ein spannendes Duell mit dem Team Stimmel Sports aus Worms, die sich mit starken jungen Athletinnen als ernsthafter Gegner im Kampf um die Tabellenspitze in der Liga zeigten. Am Ende landete die Damenmannschaft des TV Bad Orb knapp auf dem 2. Rang hinter Stimmel Sports, die ihr „Heimspiel“ mit einem „Heimsieg“ krönten. Die Herrenmannschaft kämpfte beherzt und versuchte alles, um möglichst viele Teams hinter sich zu lassen. Angefeuert von den Damen landeten die Orber „Buben“ dann zumindest auf dem „rettenden“ 10. Platz, was den sicheren „Nichtabstiegsrang“ in der Regionalliga darstellt. Neben dem Ligarennen kämpfte „Ersatzmann“ Adi Kohr im Rennen der offenen Wertung. Ihm gelang ein zufriedenstellender 8. Rang in der Altersklasse M40. Damit steht Kohr beim nächsten Rennen wieder für die Startformation bereit.

Dem Flo war kalt! 
Nach diversen anstehenden Saisonhöhepunkten wie dem Ironman Frankfurt, der Challenge im fränkischen Roth dem Ironman Zürich oder anderen Langdistanzen im Ausland wie dem Swiss- und dem Altriman in den Pyrenäen stehen mit dem Rennen in Viernheim und dem abschließenden Teamsprint in Borken spannende Saisonfinals an.  Nach der Hälfte der Rennen liegen die Damen in aussichtsreicher Position für einen Aufstieg in die Erste Triathlon Bundesliga, für die die Meisterschaft in der Regionalliga berechtigen würde. Die Männer sind guter Dinge, die Klasse zu halten, so dass am Ende alle etwas zu „lachen“ haben sollten. 

Dienstag, 24. Juni 2014

Swissmann 2014, Zweiter Platz - Der Rennbericht von Julia Nikolopoulos

Vorgeplänkel
Am vergangenen Mittwoch sattelten wir mal wieder den gemieteten California und machten uns auf nach Faido. Die Fahrt war unspektakulär, wir bezogen in Faido "unseren" Campingplatz und erfreuten uns an dem guten Wetter. Insgesamt war die Wetterprognose für das Rennen gut und die Pässe waren alle schon offen. Am Donnerstag wollte Alex die Passrunde mit Gotthard, Furka und Nufenen fahren, ich machte den Support aus dem Bus. Bei wunderbarem Wetter ging es über die Berge und wir hatten einen sehr schönen Tag. 
Am späten Nachmittag ging es dann weiter nach Locarno zum nächsten Campingplatz. Wir hätten auch einen anderen PLatz nehmen können, aber konnte ich am Freitag Morgen schon/noch mal das Wasser im Lago testen konnte. Nach einem kurzen Einschwimmen gab es dann das übliche Warmup mit 30min auf dem Rad und 15min Laufen. Das System funktionierte, alles fühlte sich gut an. 





Nachmittags ging es dann zum Check In und zur Wettkampfbesprechung. Beim Check In kam der erste Gänsehautmoment: ich sollte die Startnummer 1 bekommen! Puh! Nach der Wettkampfbesprechung fuhren wir zum dritten Campingplatz in der dritten Nacht - allerdings mussten wir kurzfristig uns einen "neuen" Platz suchen, weil der geplante dritte uns nicht nachts um 2:30 vom Platz lassen wollte. Aber nach 30 min suchen fanden wir einen, von dem wir auch zu so früher Stunde runterkämen. 
Anschließend das übliche Prozedere: die letzten Sachen packen, Rad checken, Henkersmahlzeit, Film kucken und früh ins Bett. Ich wartete ja schon auf den Wachhaltefaktor; nach elektrischer Luftmatratze in 2012 und einzuschlagenden Heringen um Mitternacht in 2013 gab es dieses Jahr die Fußball-WM mit dem Spiel der Schweiz. Noch Fragen? Es war ja klar, dass es damit wieder mal keine ruhige Nacht geben würde. Wie gut, dass um 2 Uhr der Wecker ging (ich war ja gerade endlich mal eingeschlafen). Wir frühstückten kurz und machten uns auf nach Ascona zur Wechselzone.

Jetzt wird's ernst!
Wir waren früh da - natürlich viel zu früh. Schnell hatte ich meine Sachen am Platz organisiert. Dann wanderten wir zum Bootsanleger, ich trödelte ein bisschen rum, aß noch was, dann den Neo angezogen und ab auf die Fähre. Dort traf ich Dominik, einen Bekannten aus dem Triathlon Forum. Wir quatschten, bis das Boot bei den Brissago Inseln anlegte, wünschten uns Glück und ein gutes Rennen und dann ging es ins Wasser. Die Kuhglocke als Startsignal war gut zu hören und ab ging die Post Richtung Ufer. 
Nach 300m war das Feld schon so auseinander gezogen, dass ich bis fast zum Ufer niemanden mehr um mich rum hatte. So schwamm ich durch den Lago - immer wieder bemerkte ich den Gegenwind, es gab Abschnitte, in denen ich von den Wellen gut durchgeschüttelt wurde aber ich schaffte es, halbwegs den Kurs zu halten. In der Zwischenzeit ging die Sonne auf und schien in einem wunderbaren Licht die Berge zu meiner Linken (da ich nach links atme, weiß ich nur, wie es zu meiner linken aussah, für Ausflüge zur rechten Seite hatte ich keine Zeit). Das einzige, was mich wirklich nervte, war das Knicklicht, dass wir unter der Badekappe tragen mussten. Das Ding drückte hübsch auf den Hinterkopf. Da war auch schon das Ufer! 
Raus aus dem Wasser, da ist auch schon Alex, der vor mir her rennt und mich zum Rad lotst. Ich schaue gespannt auf die Uhr, um die Schwimmzeit zu sehen. WOW! 1:04! Aber ich habe nicht wirklich Zeit, mich ausgiebig über die Zeit zu freuen, denn Alex reißt mir schon den Neo runter, ich ziehe Trikot, Weste und Schuhe an, Rad geschnappt und auf geht's! Die Radstrecke ist voller als im vergangenen Jahr, aber der Verkehr ist dünn und es rollt gut Richtung Bellinzona. Einige nutzen leider auch die Chance der Abwesenheit von Kampfrichtern und veranstalten eine Gruppenausfahrt. Am Abzweig nach Bellinzona steht Alex und wartet ab da für den Rest der Radstrecke alle 5-10km auf mich und bietet mir Gels, Riegel und Iso an. Im Gegensatz zum letzten Jahr scheint die Sonne und schon früh sehe ich den Gotthard. Die Kilometer und die Minuten vergehen schnell. 





Schon bin ich in Airolo und der Anstieg zum Pass geht los. 12km lang. Der untere Abschnitt vergeht schnell. An der Moto Bartolo steht Alex, bevor ich auf die Tremola abbiege. Dort liegt kein Schnee mehr, aber es rollt wie auch im vergangenen Jahr wie ein Sack Nüsse lustig über die 5km Kopfsteinpflaster. Oben auf der Passhöhe angekommen überlege ich kurz, ob ich mehr als eine Weste für die Abfahrt brauche, entscheide mich aber dagegen. Und runter. Was ein Spaß! Der Kreisel in Hospental ist fertig, womit es keine nervige Wartezeit an der Ampel mehr gibt und ich biege ab nach Realp. Der Furkapass, auch als James-Bond-Straße bekannt, wartete mit 13km Anstieg. Und Gegenwind. Zwischendrin habe ich Zeit und schaue auf die Serpentinen unter mir. Eine lange Kette von Athleten rollt den Berg hoch. Ich passiere Tiefenbach und dann bin ich auch schon auf der Passhöhe. Alex drückt mir zwei Riegel in die Hand und ich fliege die nächste Abfahrt runter. Diese Abfahrten machen bei trockenem Wetter so viel mehr Spaß als bei Regen. Mehr als die Hälfte der Strecke ist in Gletsch bereits geschafft. Und es geht die letzten 5km hoch auf den Grimselpass. Natürlich mit Gegenwind, aber dafür mit Sonnenschein. Oben angekommen geht es, wie so häufig, wieder bergab. Für 30km. Muss ich wieder betonen, wie cool diese Abfahrten sind? Dummerweise kommt Stefano an mir vorbei und nimmt die Abfahrt komplett im Windschatten seines Supporterautos. Was ein Arsch! Sorry, aber ist so. Ich ärgere mich richtig über diesen Idioten. Am letzten Minianstieg an der Aareschlucht drücke ich Alex meine Weste in die Hand und dann geht es für die letzten 15km über eine schöne Nebenstraße aber, natürlich, mit Gegenwind flach nach Brienz zur Wechselzone. 
Wie ich später erfahre, hatte Alex die Ausfahrt verpasst und war nur 3min vor mir dort. Aber es klappt wie am Schnürchen mit dem Wechseln. Raus aus der Wechselzone (wo Stefano auch schon war, wäre der mit mir losgelaufen, hätte ich ihm ein paar Worte mitgegeben) und schon geht es in den Anstieg zu den Gießbachfällen. Auf dem Wanderweg im Wald geht es rauf und drunter. Das Knie hält. Und auch der Magen (das erste Mal seit Jahren!). Alex kommt mir bei Laufkilometer 7 oder 8 mit dem Rad entgegen und hat alles für den Rest des Rennens dabei. War es letztes Jahr auch so hügelig auf der Laufstrecke? Ich hatte es verdrängt. Vor allem ab Böningen geht es nur noch rauf. Aber ich weiß, dass Gehen keine Option ist (lang lebe der Kakerlakenmodus!) und so laufe ich weiter. Meine Kappe wird durch jeden Brunnen, der am Straßenrand steht, gezogen. Es ist warm und ich habe Karl knapp 100m als Pacemaker vor mir. Die Kilometer vergehen schnell, die Strecke ist kurzweilig. Schon sind wir kurz vor Grindelwald Grund. Alex rollt vor, schließt das Rad an, wir lassen unsere Rucksäcke checken und dann geht es in den Schlussanstieg. Der Wanderweg geht senkrecht nach oben. Immer noch. Allmählich sind die Beine müde. ich grinse innerlich, wie wenig oder wie verklärt die Erinnerung an die Strecke vom letzten Jahr ist. Ging das wirklich so lange so steil hoch? Es kommt Alpiglen. Ich trinke schnell was und wir wandern weiter. 






Ab Alpiglen gibt es immer wieder flachere Abschnitte, auf denen wir noch laufen. Das Hotel auf der Kleinen Scheidegg ist schon lange zu sehen. Die letzten 500m laufen wir. Rauf auf den letzten Hügel, ich könnte heulen als ich durch das Spalier von Flaggen und Menschen laufe. Beat nimmt mich in die Arme und ich bin endlich angekommen! Ich muss mich für einen Moment länger sortieren. Es ist schon wieder alles vorbei, nach 13 Stunden und 35 Minuten.





Abschluss

Wir nehmen die nächste Bahn runter, Alex schwingt sich aufs Rad, um den in Iseltwald abgestellten Bus zu holen. Ich gehe zu dem Campingplatz, auf dem wir die Nacht verbringen wollen und warte dort auf ihn. Nach knapp 2 Stunden ist er zurück, wir parken den Bus und fangen das große Aufräumen an. Dann schnell duschen, Essen machen und um Mitternacht kommen wir dann auch endlich ins Bett. Die Nacht schlafe ich schlecht. Jedes Rumdrehen tut weh und lässt mich aufwachen. Und irgendwann auch nicht mehr einschlafen, vermutlich Nachwirkungen des ganzen Koffeins vom Vortag. Ich sehe, wie es draußen heller wird. 
Mit gefühlt allen anderen Athleten und Supportern sowie 150 japanischen Touristen fahren wir am Vormittag für die Siegerehrung rauf zur Kleinen Scheidegg. Die Finisherzeremonie und das Abschlussfoto findet bei strahlendem Sonnenschein statt, auch wenn sich der Eiger in ein paar Wolken hüllt. 






Ein tolles und ereignisreiches Wochenende ist vorbei und jeder Trainingskilometer war es wert. Der Swissman ist ein Wahnsinnsrennen und ich bin sehr glücklich, dass ich dabei sein durfte.

Sonntag, 8. Juni 2014

Pfingsten 2014 - Großes Abräumen beim Woogsprint

DM-Titel für Julia Ertmer, Sieg fürs TwamTwo der Jungs! 

Julia Ertmer auf dem Weg zum DM-Titel
Im Rahmen der deutschen Altersklassenmeisterschaften auf der Triathlon-Sprintdistanz waren am vergangenen Wochenende wieder einige Athleten des TV beim Woogsprint in Darmstadt am Start. Besonders Julia Ertmer wollte ihre gute Form nutzen und an den Sieg in der Regiaonalliga anknüpfen. Aber auch für die zweite Männermannschaft stand ein weiteres Ligarennen in der vierten Hessenliga. Mit Jörn Gabler, Sebastian Heinl, Jürgen Metzler, Marco Weisbecker und Bernd Paczarkowski war die Mannschaft hier auch wieder stark besetzt. Die Mädels vom zweiten Damenteam gaben in der Besetzung, Katharina Kreit, Aldona Lyschik, Julia Karrasch und Alexandra Fellmann ihr Debüt in der zweiten Triathlon Hessenliga der Damen.
Das Schwimmen von 750m fand im Woog statt, dem allseits beliebten Brackwassertümpel mitten in Darmstadt. Danach ging es auf die 20km lange Radstrecke, die größtenteils auf der Bundesstraße Richtung Dieburg verlief. Der abschließende 5km Lauf führte dann Rund um das Wooggelände durch einen angrenzenden Park. Aufgrund der hohen Temperaturen von bis zu um 30 Grad galt es besonders auf der Laufstrecke nicht zu überhitzen. Am Besten gelang das wohl Julia Ertmer, die ein sensationelles Rennen machte und sich damit in der Gesamtwertung der Damen den dritten Rang und in ihrer Altersklasse den deutschen Meistertitel sichern konnte.
Das Podest der 4. HTL Männer in Darmstadt! 2014
Die zweite Männermannschaft konnte auch glänzen und den Sieg in der vierten Hessenliga feiern vor dem ADAC Gelnhausen und dem SC Oberursel. Damit übernahmen die Orber auch in der Ligagesamtwertung nach bisher zwei von vier Rennen die Führung. Aber auch das neu gegründete zweite Damenteam machte einen tollen Job und belegte den 6. Rang in der zweiten hessischen Damenliga.



Sonntag, 1. Juni 2014




Regionalligaauftakt 2014 - Damen mit Garde- Herren mit Mittelmaß

vlnr K. Kreit, J. Ertmer, J. Karrasch, N. Vabic, J. Hündersen
So langsam können sie einem unheimlich werden, unsere Damen. Gerade mal im dritten Jahr des Ligabetriebs des Triathlons dabei, und schon zwei MAl aufgestiegen. Damit war am vergangenen Sonntag Premiere in der Regionalliga Mitte für die Damen. Zusammen mit dem schon im vierten JAhr in der Regionalliga aktiven Männern ging es also zum Ligaauftakt nach Mußbach an der Weinstraße. Das Rennen über die Olympische Distanz dort ist traditioneller Auftakt der prestigeträchtigsten Kurzdistanzserie Deutschlands, womit auch einige richtig schnelle Athleten am Start waren.

Die Damen mussten kurz vor zehn Uhr als erstes los und wie! NAch den 1.500 im Becken des Stadionbades in Mußbach lagen Julia Ertmer und Nina Vabic schon unter den Top10 des Damenrennens. Unter den Top20 hatten sich auch Julia KArrasch und Julia Hündersen festgesetzt. Von diesen schon sehr guten Ausgangspositionen baer ging es allerdings nur noch weiter nach vorn: Auf den knapp 42km durch den vorderen Pfälzer Wald schoben sich zwischenzeitlich alle unter die Top10. Julia Ertmer hatte dabei die Führung in der L igawertung übernommen und lag im Gesamtrennen schon unter den Top5. Zwar musste Julia Hündersen auf den abschließenden zehn Laufkilometern etwas Federn lassen, dafür aber hielt Julia KArrasch ihren 11. Platz. Für die stärkste Läuferin im Ligafeld, Nina Vabic, ging es noch auf den dritten Tagesplatz nach vorn. Den Tagessieg in der Einzelwertung ging knapp drei Minuten vor Vabic an Julia Ertmer, die auch in der Gesamtwertung den 5. Platz hielt. Auch in der Mannschaftswertung, ermittelt mittels Platzzifferaddition, lagen die drei damit auch ganz vorn vor der Konkurrent vom Tri-Team Wetterau und den Damen von Stimmel-Sports.

Naben dem aufsteigenden Stern der Damen verblasste da die ordentliche Leistung einer dann doch wieder einmal weit entfernt der Bestbesetzung angetretene Männermannschaft. In der stach allein die Leistung von FLorian Brosch hervor, der in der Tageswertung den 5. Platz belegte und damit mit fast sieben Minuten Vorsprung bester Orber war. Danach folgten mit Tim Stutzer (27.), Sebstian Heinl (38.) und Jürgen Metzler (42.) die in die Wertung eingenden Starter. Damit kamen die Herren bei weitem nicht an einen Podiumsplatz heran, sondern landeten im Feld der 12 Mannschaften auf dem 9. Platz und sind damit gleich nach dem ersten Rennen mitten drin im Abstiegskampf.

RL Mitte Damen - Ergebnis Mußbach:
1. FC Kunterbunt - 15 PZ
2. TRi-Team Wetterau - 18 PZ
3. Stimmel Sports - 24 PZ
4. Maxdorf - 30 PZ
5. Tria Roßdorf - 54 PZ (zeitshneller)
6. Eintracht Ffm - 54 PZ
7. Orschel - 59 PZ

RL Mitte Herren - Ergebnis Mußbach:
1. Stimmel Sports - 36 Platzziffern
2. TV Braunfesl - 55 PZ
3. Tri-Team Giessen - 68 PZ
4. TCEC Mainz - 75 PZ
5. asc Darmstadt 89 PZ
6. Tri-Team Fuldatal - 92 PZ
7. Eintracht Ffm - 104 PZ
8. Orschel - 109 PZ
9. FC Kunterbunt - 112
10. RSG Montabaur - 149 PZ
11. Viernheim - 150 PZ
12. VfL Bad Arolsen - 154 PZ

Dienstag, 20. Mai 2014

Gelungener Ligaauftakt fürs TeamTwo - Podestplatz in Baunatal

v.l.n.r. M.Weisbecker, J.Ertmer, J. Metzler, A. Kohr
Beim ersten Ligarennen der 4. Hessenliga am vergangenen Sonntag stand mit dem Teamsprint in Baunatal gleich im ersten Rennen wieder ein sehr interessanter Wettkampf auf dem Programm. Los ging es mit einem 750m Teamschwimmen im örtlichen Hallenbad. Nach dem Schwimmen war eine kurze Pause und dann ging es im Jagdstart, mit den Zeitabständen vom Schwimmen auf die Radstrecke. Hier war beim Mannschaftszeitfahren auch wieder Teamarbeit gefragt bevor es auf die abschließende Laufrunde ging.
Die zweite Männermannschaft des TV ging hier mit Jürgen Metzler, Adi Kohr, Julia Ertmer und Marco Weisbecker an den Start. Spannend wurde es bereits vor dem Start, da Julias Auto auf dem Weg nach Baunatal leider eine Panne hatte und nicht klar war ob Jürgen, Adi und Julia es rechtzeitig bis zum Rennort schaffen würden. Zum Glück konnte aber schnell ein Shuttle organisiert werden und so kamen die drei gerade noch pünktlich. Vielen Dank an dieser Stelle an Sonja.


Nach kurzem durchatmen ging es dann zum Schwimmen, hier machte Adi als Tempomacher eine tolle Arbeit und setzte die Teamtaktik perfekt um, so dass sich die Mannschaft  auf Platz 3 positionieren und den Abstand nach vorne gering halten konnte. Lediglich das Team von der TSG Kleinostheim und der ADAC Sportclub waren schneller. Der folgende Jagdstart sollte also spannend werden, da der Rückstand auf den zweiten mit knapp 20sec Hoffnung machte. Die Strategie auf dem Rad war den Windschatten so gut es möglich war auszunutzen und sich mit der „Arbeit“ im Wind abzuwechseln (Stichwort „belgischer Kreisel“). Das Team kreiselte also wie verrückt, konnte den Abstand aber nicht verringern und wurde auch noch von den schnellen Jungs vom ASC Darmstadt auf Platz vier verdrängt. Da der Abstand zum ADAC und dem ASC aber gering war beim zweiten Wechsel, war das Podest noch in Reichweite. Durch einen schnellen Wechsel und einen beherzten Lauf konnte das Team vom ADAC noch überholt und am Ende auf Platz drei das Rennen beendet werden.

Sonntag, 11. Mai 2014

Hessische Meisterschaften im Regen - Paczarkowski Duo schlägt zu!


Am vergangenen Sonntag fanden im Rahmen des 5. Barockstadt Triathlon in Fulda die hessischen Meisterschaften über die Olympische Distanz statt.

Vom Team Spessartchallenge waren Jean-Marc und Bernd Paczarkowski, Sebastian Heinl, Katharina Kreit und Peter Amend vertreten. Geschwommen wurde im Rosenaubad auf einer 50m Bahn. Sebastian und Jean-Marc wurden mit dem ersten Startschuss um 09:30 im 23° "kühlen" Becken auf den Weg geschickt. Sebastian konnte eine neue persönliche Bestleistung mit 23:58 beim Schwimmen verbuchen. Die ersten beiden von drei Radrunden konnten noch auf trockener Strecke absolviert werden, bevor der Himmel bei sowie so nur 10° Aussentemperatur und Sturmböen seine Schleusen öffnete. Jean-Marc unterstrich mit einer Radzeit von 1h10 erneut seine gute Radform. Der Laufkurs führte zum größten Teil auf Kopfsteinflaster durch die Fuldarer Innenstadt, wobei die erste Runde mit tauben Füßen absolviert werden musste, was bei dem ein oder Anderen zu einer eher wackeligen Vorführung führte. Bernd startete im Zweiten Startblock und hatte wohl die ungünstigsten Vorraussetzungen und musste sich durchbeissen. Auch er überzeugte zunächst mit einer guten Schwimmzeit und fuhr dann direkt in einen schweren Wolkenbruch hinein. Mit klammen Fingern versuchte er in der zweiten Wechselzone die Schuhe über die tauben Füße zu ziehen, was zunächst nicht gelang, erfahren wie unser  Senior aber ist, lief er einfach barfuß los um wieder warm zu werden und stülpte sich dann in der Innenstadt die Treter über. Und dann gabs die dicke Überaschung! Beide Paczarkowskis wurden aufs Treppchen gebeten, Bernd ist Hessenmeister der Senioren3 und sein Sohnemann holt den Vizetitel bei den Junioren!

Katharina und Peter starteten etwas später auf der Sprintdistanz, Katharina konnte erneut ihre Schwimmzeit verbessern und war anschließend sehr zufrieden. Sowohl Peter als auch Katharina erreichten den 5. Platz der jeweiligen Altersklasse.

Und wie immer die Ergebnisse im Überblick:

Olympische Distanz:

Ges     AK
17     8     » Heinl, Sebastian (GER)     TV Bad Orb     00:23:58     01:05:35     00:39:18     02:10:48
25     1     » Paczarkowski, Bernd (GER)     TV Bad Orb     00:25:32     01:13:07     00:41:59     02:22:58
37     2     » Paczarkowski, Jean-Marc (GER) TV Bad Orb     00:31:23     01:10:22     00:47:04     02:30:32

Sprintdistanz:

38     5     » Amend, Peter (GER)     TEAM SPESSARTCHALLENGE     00:09:50     00:48:52     00:22:31     01:23:46
17     5     » Kreit, Katharina (GER)Team SPESSARTCHALLENGE     00:09:44     00:57:09     00:26:40     01:35:54

Dienstag, 6. Mai 2014

Alle Jahre wieder - Saisonauftakt beim Kinzigtal-Triathlon

Etwas dezimiert, aber nicht minder motiviert gingen die Athleten des Team Spessartchallenge bei der nunmehr 13. Auflage des Kinzigtal-Triathlons in Gelnhausen an den Start.

Ein Sieganwerter konnte in diesem Jahr nicht an den Start gebracht werden, dennoch sollte sich der Teaminterne Wettkampfverlauf recht unterhaltsam entwickeln. Der erste Startschuss des Tages galt dem Startblock der Frauen, die an diesem Vormittag besonders auf dem Rad mit den extrem niedrigen Temperaturen zu kämpfen hatten. Hannelore Heinl und Kristin Rieß wechselten zeitgleich auf ihre Räder und machten sich zunächst auch gemeinsam auf den Weg über die 22km lange Radrunde, auf der sich Kristin dann allerdings absetzen konnte und das erste Vereinsinterne Duell für sich entschied. Heinrich Heinl startete alleine aber nicht minder motiviert in der 3. Startgruppe und freute sich besonders über seine Laufleistung, die er wie immer präventiv ohne Training erbracht hatte. Jürgen Metzler, Sebastian Heinl, Oli Rinkenberger, Jean-Marc und Bernd Paczarkowski starteten in der 4. und letzten Startgruppe und erwischten somit die erträglichsten Temperaturen an diesem Vormittag. Die Bahn 4 auf der Sebastian und Jürgen gemeinsam schwammen, bedeutete Fluch und Segen zugleich, denn die ersten 150m ähnelten einem Amateurboxkampf, bei dem die klügeren zunächst nachgaben ;). Nach ziemlich genau 8 Minutenverließen die beiden das becken und starteten gemeinsam auf die Radstrecke. Beim Vater-Sohn Duell der beiden Paczarkowskis setzte sich zunächst Bernd beim Schwimmen durch . Auf der Radstrecke testete Jean-Marc dann seine auf Lanzarote erworbene Radform und überholte seinen Vater, auch Oli ließ den Altmeister zunächst hinter sich. Die zweite Wechselzone passierte Sebastian als erster Orber, er rettete einen schmalen 30 Sekunden Vorsprung in die Laufschuhe. Nun Begann auch der Wettkampf des Altmeisters und Läuferasses Bernd P. der nacheinander seinen Sohn und Teamkollege Oli wieder einsammelte, noch vor dem Wendepunkt der 5km Strecke war die ursprüngliche Reihenfolge, Bernd, Jean-Marc und Oli wiederhergestellt. Just zu diesem Zeitpunkt war auch Jürgen an Sebastian vorbeigegangen und beide konnten noch den ein oder anderen Konkurrenten überholen.

Fazit:
Die Vereinsinternen Duelle machten den Orbern nicht nur jede Menge Spass, es zeigte sich auch, dass der bald anstehende Teamsprint der 4. Hessenliga in Baunatal sehr interessant werden könnte.
hier nocheinmal die Ergebnisse als Zahlenwerk:
 
 
26 RIEß Kristin 118 7 TW30F 01:29:35.12 3'31 00:13:05.93 225 00:02:09.44 149 00:45:11.79 152 00:01:26.76 113 00:27:41.20 182 Team Spessart Challange

40 HEINL Hannelore 137 7 TW45F 01:35:18.98 3'44 00:13:07.46 226 00:02:06.53 144 00:48:01.52 189 00:01:57.21 196 00:30:06.26 221 TV Bad Orb

16 METZLER Jürgen 440 3 TM35M 01:08:54.10 2'42 00:08:16.01 26 00:00:54.67 11 00:38:26.58 25 00:00:51.68 5 00:20:25.16 19 Team Spessartchallenge/ TV Bad Orb

17 HEINL Sebastian 437 3 TM20M 01:08:56.64 2'42 00:08:12.62 24 00:01:14.33 43 00:37:38.76 17 00:01:02.96 27 00:20:47.97 25 Team Spessartchallenge/ TV Bad Orb

42 PACZARKOWSKI Bernd 478 4 TM50M 01:14:02.45 2'54 00:08:27.25 29 00:01:07.97 34 00:41:04.24 73 00:01:09.53 53 00:22:13.46 53 Team Spessartchallenge Bad Orb

51 PACZARKOWSKI Jean-Marc 467 1 JUNmM 01:14:53.30 2'56 00:09:49.89 90 00:00:59.76 19 00:38:53.92 28 00:01:07.16 41 00:24:02.57 111 Team Spessartchallenge Bad Orb

62 RINKENBERGER Oliver 455 9 TM35M 01:15:53.33 2'59 00:11:09.36 160 00:01:08.51 35 00:40:57.98 68 00:01:20.07 85 00:21:17.40 32 Team Spessartchallenge/ TV Bad Orb