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Dienstag, 28. Juli 2015

MyRace: Jörn Gabler gewinnt den Hinterland-Triathlon

Sein größter Fan berichtet... 

Zehn Tage vor dem Rennen ist das gewonnene Triathlonrad von Stevens endlich geliefert worden. Nun beginnen die Abende, wo mit unglaublicher Hingabe am Rad geschraubt wird, um es perfekt einzustellen...(fast eine never-ending-story), aber ich erzähle da den Lesern nichts Neues. 
Zwei Tage vor dem Rennen teilte ER mir dann auch mit, dass jetzt das Rennen im Marburger Hinterland sei und er gemeldet ist. ER müsse da eeendlich mal starten. Ich wusste natürlich über den Termin Bescheid, schließlich erzählte ER schon länger davon. Also wenig überrascht ging es dann an die spezifische Vorbereitung.
Ein Tag vor dem Rennen stand die Materialsuche auf dem Programm. Etwas genervt wurde ich gefragt, wo denn sein zweiter Kompressionssocke sei, im Wäschekorb bzw. im Schrank sei er nicht. Ursprünglich wollte ich Fußball schauen, allerdings trieb mich die Suche an, leider erfolgslos, sodass das Rennen unter keinem guten Stern starten sollte, zumal außerhalb auch einige Stürme und Böen unterwegs waren. ER überlegte währenddessen, ob das Rennen vielleicht abgesagt werden muss. Ich dachte nur, wofür man dann so eine Hektik verbreiten würde. Aber das wird wohl immer so sein und gehört dazu, bei jedem Rennen, an jedem Tag und Abend....genaueres vielleicht nächsten Wochenende, nächstes Rennen.
Frühstücksmorgen....ER überlegte während der wenigen Bisse, welches Rad ER nehmen solle. Hallo?!, dachte ich, natürlich das NEUE, an dem ER alles eingestellt ist und ER trainiert hatte. Halb elf sollte die Abfahrt stattfinden, was ungewöhnlicherweise auch klappte.
Ich durfte selbstverständlich fahren, sodass ER noch ein wenig Energie tanken konnte. Ich hatte ihm selbstverständlich morgens liebevoll einen grünen Tee gemacht, sodass er eigentlich!!! schon genügend Power hatte, aber das kann man als Frau nur erahnen.
Da Start und Ziel nicht am selben Ort lagen, besichtigten wir im noch verschlafenen Hommertshausen das Ziel. Man konnte nur vermuten, dass dort das Ziel sein würde, da noch nichts vorbereitet war. Wir waren einfach zu früh, sehr ungewöhnlich! Noch eine Randnotiz zum Wetter, es schüttete und ich freute mich auf einen Tag im geschützten Auto. Auf dem Weg zum Start konnte ER, mittlerweile wach, den Streckenverlauf analysieren. Doofe Sprüche, wie fahr heute bitte besonders vorsichtig, schenkte ich mir lieber.
Angekommen am See wurde ER begrüßt, ob er derjenige sei, der nicht starten wollte wegen des schlechten Wetters, da er abends noch eine Mail an den Veranstalter schrieb. Ich grüße an der Stelle meinen alten Leichtathletiktrainer "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!".
Einchecken verlief problemlos, lag vielleicht auch daran, dass wir fast drei Stunden vor Rennstart vor Ort waren. Ruhe vor dem Sturm lässt sich in dem Fall nur aufs Wetter beziehen, da es immer wieder stark regnete und stürmte. Rennabbruch war sogar möglich....und dafür sind wir jetzt hierher gefahren, dachte ich. Aber es kam anders.
Nach langer Vorbereitungsphase im Auto und ab und zu zum See laufend, ging es nun doch los. ER schwatzte hie und da, erkannte aber kaum starke Konkurrenten. Ein Durchatmen auf beiden Seiten! Auch ich bin immer wieder mit aufgeregt.
Mit den Worten "Nimm mein Rucksack und die Schuhe mit und ach, kannst ja Bilder von mir unterwegs machen" verabschiedete ER sich zum Wasser. 700m schwimmen hieß es, zwei Runden. Ich suchte die goldene Bademütze, aber kurz vorher entschied ER sich für die rote, sodass ich ihn erst anhand seines Schwimmstils erkannte. Schwimmen lief gut, 4. Zeit und ab aufs neue Rad.
And the winner is... Jörn!
Wie vereinbart fuhr ich zur zweiten Wechselzone. Als ich ihn auf dem Rad erkannte, zum Glück sind Helm und Schuhe in orange- erkennt man gut, gab ich Platz 3 durch und die Vordermänner waren zu sehen. Aber auch ich merke -wohlgemerkt im Auto- den starken Wind. Bei einem kleinen Hügel mit Barrieren für die Triathleten sah es noch besser aus, Platz 2 und nur 25sec Rückstand. Dies rief ich im freundlich zu....nach einem Selfie meinerseits ging es weiter Richtung Wechselzone. Durch den Regen verpasste ich den Wechsel nach 25,5km und musste einige Schauer abwarten, bis die Athleten in die Poststraße bogen. Ach ne, Poststraße war in Hamburg.
Lügen soll man ja bekanntlich nicht, daher muss ich gestehen, dass ich ein gutes Gefühl hatte, als ich ihn zum letzten Mal mit dem Auto überholte. Da ist fürs Laufen noch was drin. Und so sollte es auch kommen...durch den Kursverlauf konnte man die Sieger erst auf dem letzten Stück bergab sehen und ich sah IHN! Den Sieger aus dem Siegerland....
Jörn Gabler konnte den Zweitplatzierten überholen und siegte in Jubelpose beim 30. Hinterland Triathlon. Aus Erfahrung weiß ich mittlerweile, dass man Athleten im Ziel kurz (bzw. gefühlt etwas länger) alleine lässt und sie erst später drücken sollte.
Ich konnte Jörn ein paar Bruchstücke entlocken, die sich wie folgt zusammen fassen lassen: Schwimmen ging locker los, zwei Schläge auf Kopf und Auge, kurz blind, gute Beine, Lutscher (ja, die gibt es wohl immer), Wind, 2. Einteiler nachm Schwimmen ausversehen angelassen, zweite Wechselzone bergab Vollgas, Angst, Aufgabe, Angriff bergauf, schaff ich es überhaupt ins Ziel, Sieg! 
Sehr zufrieden und glücklich gab es zum Abschluss bei der Tombola noch einen neuen Satz Schläuche  und ein Abendmahl beim Lieferservice des Vertrauens, auch für mich.  

MyRACE: Flo Brosch flitzt auf Rang 5 beim Römerman in Ladenburg

Flo berichtet...
Nach kurzer Wettkampfpause und gutem Training ging es jetzt in mein drittes Wertungsrennen für den BASF Rhein Neckar Cup nach Ladenburg zum Römerman. Bis jetzt habe ich ja nur den Viernheim V Card Triathlon aus unseren Ligawettbewerben gekannt, kann aber jetzt schon sagen, dass ich die Rennen des BASF Cups nur empfehlen kann. Top organisiert, tolle Wettkampfstrecken und einfach sehr nette Leute vor Ort.
Nach einem Grundlagenblock und kurzem Antesten der Kurzdistanzgeschwindigkeit in der Wettkampfwoche sollte nun nochmal ein harter Reiz für die Ironman 70.3 EM in Wiesbaden am 09.August stattfinden.
Motiviert und recht ausgeruht ging es dann vormittags nach Ladenburg. Nach dem Einchecken des Rades ging es zur Schiffsanlegestelle am Neckar. Dort warteten Alphornbläser, die die Abfahrt unseres Schiffes musikalisch begleitete. Einfach eine coole Atmosphäre, auch die Schifffahrt zum Schwimmstart war mal was anderes.
Zufall: Bin direkt beim Reinspringen getroffen ;-)
Oberhalb des Schwimmstarts wendete das Schiff und es ging nun für uns in den Neckar. Angekommen an der Startlinie, die mit einer Luftballenschnur gespannt wurde, hörten wir nach einiger Zeit eine Mikrofondurchsage und kurze Zeit später einen Knall. Es ging schnell los, ich war recht weit vorne dabei und plötzlich: STOPP
Wie sich im Nachhinein herausgestellt hatte, war es kein Startschuss, sondern ein geplatzter Luftballon ;-). Der Veranstalter hat aber spontan reagiert und den Startschuss nach einer kurzen Zeit offiziell gegeben. Ohne Neopren ging es sofort schnell los und der Arena Carbon Trisuit schwimmt sich einfach richtig schnell, vergleichbar mit einem Speedsuit. Super!!
Ich musste zwar die erste Gruppe zwischenzeitlich abreissen lassen, konnte aber wieder aufschwimmen und in den Top Ten auf das Rad wechseln.
Hier wartete wieder eine tolle, anspruchsvolle und landschaftlich reizvolle Radstrecke. 
Cube Aerium HPC läuft super! Danke an Bikeschmiede Ahl, Cube und die Thomas Reinhard GmbH
Der Wechsel zum Laufen ging ebenfalls sehr gut und durch meinen Trainer Uwe Widmann, der als Staffelschwimmer für seinen ehemaligen Verein ebenfalls am Start war, wurde mir mitgeteilt, dass nach vorne noch was gehen könnte.
Also schnell loslaufen und mit der Drittschnellsten Laufzeit konnte ich bei einer starken Besetzung um Florian Angert, Patrick Lange und Steffen Kundel auf dem 5. Gesamtrang einlaufen. Jetzt gilt es die Form bis Wiesbaden eventuell noch etwas zuzuspitzen und dann zu schauen, wie der Wettkampf läuft. Ich freu mich drauf!!

Donnerstag, 23. Juli 2015

IRONMAN ZÜRICH: Nina Vabic zieht Hawaii-Ticket


Vabic glänzt beim Ironman-Switzerland und qualifiziert sich für die Weltmeisterschaft auf Hawaii
Für Nina Vabic fiel der Startschuss zum Ironman Switzerland am 19. Juli um 6:45 Uhr in der Früh. Es stand Schwimmen ohne Neoprenanzug im Zürichsee an, der sich aufgrund der Hitze in den letzten Wochen auf 27Grad erhitzt hatte. Die ersten 2000m schwamm Vabic in 31:30min und war auch bis 3000m richtig gut dabei. Dann schwamm die Bundesligastarterin auf der zweiten Runde der insgesamt 3,8km langen Schwimmstrecke auf die Langsamsten im Feld auf, was ein großes Gedrängel zur Folge hatte und Zeit kostete. Auf dem Rad wehte dann ein fieser Wind, der alle Athleten, gepaart mit jeder Menge Sonne und sehr hohen Temperaturen von bis zu 38 Grad, an ihre Grenzen brachte. So sehr, dass Vabic nach den 180km auf dem Rad in der 2. Wechselzone ernsthaft an Ausstieg dachte, zum Einen weil sie enttäuscht von ihrer Radleistung war, waren doch ihre Zielzeiten deutlich schneller anvisiert gewesen. Zum anderen, weil sie kräftemäßig an ihre Grenzen kam. Aber sie lief erstmal los, immer noch eine mögliche Wettkmapfaufgabe im Hinterkopf. Angefeuert von ihrem Freund bekam sie ihre Infos über ihre immer noch aussichtsreiche Platzierung. Diese hieß schon zu diesem Zeitpunkt des abschließenden Marathons "Qualifikation für die Weltmeisterschaft auf Hawaii".
Lächeln vor dem Start
"Mein Feuer war wieder entflammt, die Ganzkörperschmerzen verdrängt und die Füße auf Autopilot gestellt. So lief ich den Marathon noch in der viertschnellsten Laufzeit des Tages in 3:20h nach Hause und hatte mir mein emotionalstes Finish nach 10:27:34 Stunden hart erkämpft. Ein Kampf, der mir für immer im Kopf bleiben wird", resümiert Vabic den härtesten Tag ihres Lebens. Ein Tag, den die Amateursportlerin als 11. Frau in der Gesamtwertung aller Frauen beendete. Mit ihrem furiosen Marathon, den nur drei Damen schneller liefen, beweist Vabic einmal mehr ihre läuferische Stärke. Den Lohn dafür bekommt sie im Oktober, wenn sie mit den 2000 besten Langdistanz-Triathleten auf Hawaii um die Weltmeisterschaft kämpfen darf. 

Lächeln nach der Hawaii-Quali

Montag, 20. Juli 2015

Zwei Hessenmeister für einen Moment – Ein Hessenmeister für immer

Julia Ertmer und  Alexander Nikolopoulos werden nach ihrem Zieleinlauf wegen fragwürdigem Regelverstoß disqualifiziert  - Herrenteam auf Grund der Strafe nur auf Rang 5 - "Oldie" Klaus Stutzer holt Titel

Kanone "Kohr" holt Bronze
Der Shortrack in Griesheim bei Darmstadt bleibt etlichen Ligateams in schlechter Erinnerung. Der Wettkampf, der Austragungsort für das dritte Saisonrennen der 3. Hessenliga und gleichzeitig Hessische Meisterschaft über die Sprintdistanz war, sorgte mit einer kaum kommunizierten Regel für etliche Disqualifikationen. Die – im Regelfall bei anderen Wettkämpfen – nahezu leeren Disqualifikationsprotokolle, lasen sich in Griesheim wie Romane. Darin vermerkt wurde „Überholen im Überholverbot“ als Grund für fast alle Athleten, die nachträglich mit der Disqualifikation belegt wurden. Im Normalfall erhält ein Disqualifizierter eine rote Karte und weiß, dass der Wettkampf für ihn gelaufen ist. In Griesheim erfuhren alle Athleten ihr Ausscheiden erst in besagtem Protokoll. Zur Vorgeschichte sei angemerkt, dass der Radkurs mit mehreren 180-Grad-Wendepunkten ausgestattet war. An einem dieser Punkte galt Überholverbot, obschon nicht ersichtlich war, warum diese Stelle gefährlicher war als die andren Wendepunkte. Darauf wurde weder in einer Wettkampfbesprechung und auch nicht in der online einzusehenden Ausschreibung hingewiesen. Lediglich auf einem zweiseitigen Infoblatt, dass jeder Athlet zur Ansicht am Rennmorgen erhielt in einem Beutel voller Werbeflyer und dem wichtigen Zeitmesschip, wurde im Fliestext dieses Überholverbot genannt. In der Hektik der Vorstartatmosphäre ist so ein Infozettel eine Lektüre, die zwar generell Pflicht des Sportlers, aber im Normalfall in einer vor dem Schwimmen stattfindenden Wettkampfbesprechung eher zu thematisieren ist.
Eigentlich Rang 4, in diesem Drama Bronze
So kann der TV Bad Orb von zwei Hessenmeistern sprechen, die gar keine „mehr“ sind. Denn alle beide Tagessieger, Julia Ertmer im Frauenfeld und Alexander Nikolopoulos im Feld der 3. Hessenliga wurden für ihre Aufholjagden, in deren Folge Tagessiege standen, für ein Überholen an besagtem Wendepunkt nachträglich disqualifiziert. Glück im Unglück hatten Adi Kohr und Jürgen Metzler, die beide in ihren Altersklassen den Bronzerang bei den Hessenmeisterschaften errangen und an dem weder durch Streckenposten oder aber deutlich lesbaren Schildern gekennzeichneten Überholverbotsbereich zufälligerweise nicht zum Überholen angesetzt hatten. Ein Geschmäckle hat der Titel gerade für Metzler, denn – die disqualifizierten Sportler einbezogen – hätte sich Metzler mit dem 4. Rang begnügen müssen.  
Die Schar an Einsprüchen und Unmutsbekundungen nahm nach dem Rennen nicht ab. Veranstalter und Schiedsgericht schoben den schwarzen Peter hin und her. Was bleibt ist ein fader Beigeschmack bei einem eigentlich herrlich schnellen Wettkampfkurs und die Frage, ob der Veranstalter hoffentlich die richtigen Schlüsse aus dieser Flut an Disqualifikationen zieht.
Oldie, but Goldie: Hessenmeister Klaus Stutzer
Das Team des TV Bad Orb wurde in der Besetzung Eric Rainer, Adi Kohr, Marco Weisbecker, Jürgen Metzler, dem disqualifizierten Alex Nikolopoulos durch die Strafe von Nikolopoulos leider nur 5. in der Tageswertung. Vor der Disqualifikation hatte sich das Team auf Platz drei freuen dürfen, für kurze Zeit wohlgemerkt. Damit scheinen die Aufstiegsaussichten auf eine Minimalchance geschrumpft.
Peter Amend schrammte mit seinem 4. Rang bei den Hessenmeisterschaften knapp am Podium vorbei. Frisch gebackener Hessenmeister hingegen darf sich Oldie Klaus Stutzer nennen. Er verwies die Konkurrenz in der Altersklasse „70+“ auf die Plätze und  und komplettierte das Starterfeld der Triathlonabteilung des TV BAD ORB mit dem einzigen Hessenmeistertitel, der für immer bleibt.  

Mittwoch, 15. Juli 2015

Vorschau Boys2Män: Team2 mit Ambitionen in Griesheim

Bei den hesssichen Meisterschaften im Sprint am 19. Juli in Griesheim bei Darmstadt steigt das zweite Team der Herren der Orber Triatlheten zum dritten und vorletzten Mal "in den Ring", um in der dritten Hessenliga weiterhin ein Wörtchen mitsprechen zu können im Aufstiegskampf. Die ersten beiden Rennen wurden mit 2. Rang in Fritzlar und dem 7. Rang am Edersee so beendet, dass das Team in der Tabelle nach wie vor auf dem dritten und damit immer noch auf einem Aufstiegsplatz rangiert.

Teamkapitän Sebastian Heinl - selbst schon festgespielt im Regionalligateam - hat in Absprache mit seinen Männern die Taktik ausgegeben, die beste Truppe an den Start zu bringen, um möglichst vorne mitspielen zu können. Mit Adi Kohr, Marko Weisbecker und Jürgen Metzler haben sie einen guten Stamm für das Rennen, die allesamt Regionalligahärte kennen und wissen, wie sie punkten können. Mit Eric Rainer kommt ein Athlet hinzu, der in seiner ersten Ligasasion brennt und nach der eher ungeliebten Auftaktdisziplin im Radfahren und Laufen nicht nur seinen eigenen Teamkameraden Beine machen wird, um in die begehrten Wertungsplätze vorzustoßen. Komplettiert wird die Truppe von Peter Amend, der bereits am Edersee mit dem Team am Start war.
Als Randnotiz bleibt zu betonen, dass der frischgebackene Langdistanzsieger, Alexender Nikolopoulos, seine Bereitschaft für die zweite Saisonhälfte angekündigt hat und nach seinem Sieg beim Altriman in den Pyrenäen zur Verfügung steht und somit in beiden Teams gesetzt werden dürfte, insofern er fit ist. 
Julia Ertmer wird im Einzelrennen vesuchen, nach ihrem Vizetitel bei den Deutschen Meisterschaften im Sprint, nun den Landestitel bei den Hessischen Meisterschaften zu erkämpfen.
Allen Orbern dürfte die verkürzte Schwimmstrecke von 500m im Griesheimer Freibad entegenkommen, um enteilte Schwimmer einzufangen und auf ihren Lieblingsdiziplinen Radfahren und Laufen ihre Trümpfe auszuspielen.

Montag, 13. Juli 2015

Wochenendbericht: Von Riesling bis Roth, vom Solarer Berg bis in die Pyrenäen

Alexander Nikolopoulos gewinnt den "Altriman" in den Pyrenäen - Jan Grießmann und Julia Hündersen erfolgreich beim Rieslingman - Teammitlgieder im Staffelfieber in Roth - Ralf Baumgarten und Jörg Treffler finishen in Roth

Auch an diesem Wochenende standen für die Triathleten des TV Bad Orb etliche Wettkampfeinsätze auf dem Programm. Während Julia Ertmer, Tim Stutzer, Ann Parthemore, Marco Weisbecker, Ramona Walz und Sebastian Heinl in den verschiensten Teildisziplinen bei der legendären Langdistanz im fränkischen Roth unterwegs waren, nahmen Ralf Baumgarten und Jörg Treffler die Strecke der Challenge Roth allein in Angriff. Julia Ertmer war für ihren Sponsor FasTri/Skechers unterwegs als Schwimmerin und erledigte die 3,8km im Main-Donau-Kanal in 1:06h. Walz benötigte für die Schwimmstrecke 1:22 Stunden. Ebenfalls für ihren Sponsor Timex waren Tim Stuzer und Ann Parthemore unterwegs. Stutzer brannte für die 180km die Endzeit 4:39 Stunden auf den fränkischen Hochgeschwindigkeitskurs. Etwas länger benötigten die Radfahrer Heinl (5:23 Stunden) und Weisbecker (5:08 Stunden). Alle Radfahrer kamen in den Genuss, zwei Mal den Solarer Berg hochstrmaplen zu dürfen; eine Wand aus Menschen, die jeden "fliegen" lässt und die jeder Triathlet als unvergesslich beschrteibt.
Für Parthemore war es der längste Tag. Den Marathon brachte sie in der Mittagshitze von Roth in 5:06 Stunden hinter sich. 
Ralf Baumgarten und Jörg Treffler brachten die komplette Langdistanz hinter sich. Baumgarten finishte in 13:01 Stunden. Damit bleibt er schlappe 13min hinter seiner Leistung aus dem Vorjahr. Treffler beöntigte für die 226km 14:14 Stunden. Beide bleiben damit Stunden hinter der Siegerzeit von Nils Frommholld, der mit 7:51 Stunden die magische 8-Stunden-Marke knackte. Die zwei Kurstädter haben definitiv aber eines gewonnen: einen weiteren legendären Zieleinlauf im Triathlon-Stadion von Roth. Und so geht es allen Startern des TV Bad Orb, egal ob Schwimmer, Radfahrer oder Läufer. Das Fest, dass man als Sportler im Triathlon-Mekka "Roth" mitfeiern darf, zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht und macht die selbst auferlegten Strapazen nicht zur Last, sondern zum Genuss. 
BIKE - BIKE - BIKE
Julia Hündersen und Jan Grießmann nahmen in Rüdesheim am Rhein den Rieslingman über die olympische Distanz in Angriff. In 2:14h konnte Grießmann mit einem 8. Gesamtrang erneut in die Top10 vorstoßen. Damit unterstreicht er seine gute Form in dieser Sasion und macht dem Regionalligateam Hoffnung für ein gutes Abschneiden beim kommenden Teamsprint Anfang August in Fuldatal. Hündersen holte sich in der Gesamtwertung mit einer Endzeit von 2:46 Stunden sogar den 5. Rang. Auch sie betont damit, dass mit dem 2. Team des TV Bad Orb in der zweiten Sasionhälfte noch zu rechnen sein wird.
Zumindest auf dem Foto sehen die Anstiege in den Pyrenäen gar nicht so heftig aus! ;-)
Alexander Nikoloupolus sorgte in den Pyrenäen für den größten Erfolg des Teams. Nach seinem 2. Platz aus dem Vorjahr setzte der Radspezialist noch einen drauf und darf sich fortan Sieger einer Triatlhon-Langdistanz nennen. Und es ist nicht irgendein Rennen über die Ironmandistanz, welches er gewann. Er siegt bei einem der schwersten weltweit, dem Altriman in den Pyrtenäen mit etlichen Höhenmetern, die sogar sportlich fitten Teamkollegen höllischen Respekt einflößen. 

Montag, 6. Juli 2015

Julia Ertmer ist Sportlerin des Monats Juni 2015

Erfolge am Fliesband: Ein Team-Rückblick auf 5 Jahre erfolgreicher Sportlerehrungen

Alle Jahre wieder... So lässt sich nahezu die Konstanz betiteln, mit der nicht nur Julia Ertmer für das Team Spessartchallenge TV BAD ORB Erfolge einfährt. 
Im Monat Juni 2105 krönt die Gelnhäuser Neue Zeitung die Orber Athletin für ihren Doppelschlag innerhalb von einer Woche bei den Deutschen Altersklassenmeisterschaften im Sprint (2.) und über die olympische Distanz (1.) zur Sportlerin des Monats!
Im Dezember 2011 beim Gründungstreffen der Damenabteilung saßen 4 Mädels in einer Kneipe und witzleten mit den sportlichen Leitern Adi Kohr und Jürgen Metzler über mögliche Erfolge. Diesen verbalen Possen folgte eine Mannschaftsleistung par Exellence. Die Herren der Abteilung waren sich bereits damals im TeamBLOG sicher: "Das Damenteam startet im ersten Jahr in der zweiten Hessenliga. Das Herrenteam ist sich aber ob des starken Leistungspotenials einig, dass Erfolge dort nur eine Frage der Zeit sein werden, so dass spätestens 2014 die Damen und Herren in der Regionalliga starten könnten." 
Gesagt, getan: Im Jahr 2014 überholten die Mädels dann sogar die Buben und stiegen in die Erste Triathlon Bundesliga auf. Ertmer hat in dieser Zeit mehr Ligarennen als jede andere Athletin absolviert und mehr als einmal mit Tagessiegen zum Erfolg des Teams beigetragen. 
Bereits im Jahr 2013 ergatterte Ertmer mit ihrem 2. Platz bei der Sportlerwahl der Gelnhäuser Neuen Zeitung und einem 3. Platz beim Gelnhäuser Tageblatt besondere Auszeichnungen. Von den bei der Ehrung ausgeschütteten Preisgeldern wurde dem Team die Bezuschussung einer professionellen Unterwasservideoanalyse im Schwimmen ermöglicht. Dies war Ertmer ein besonderes Anliegen, weil die Förderung im Schwimmen etwas darstellt, wovon alle profitieren, weil man mit Fug und Recht festhalten kann, dass die Auftaktdisziplin des Triathlons gemeinhin als arge Last der eher Rad- und Laufexperten aus Orb gilt. Und so kamen bis jetzt schon 10 Teammitglieder in den Genuss einer solchen Analyse zur Verbesserung der schwimmerischen Fähigkeiten.
Dies ist nur ein Beispiel von vielen, wie die Erfolge Einzelner dem Kollektiv zu Gute kommen. Neben Ertmer stechen Julia Nikolopoulos, Nina Vabic und Florian Brosch hervor, die ebenso hart wie erfolgreich als Aushängeschilder des TV Bad Orb durch die Lande "sporteln"!

In einer kleinen Rückschau soll aufgezeigt werden, was die Abteilung Triathlon in den letzten 5 Jahren an Sportlerehrungen eingefahren hat:

2010:
  • Die Herrenmannschaft wird bei der GNZ-Sportlerwahl für den Aufstieg in die Regionalliga Mitte als Mannschaft des Jahres geehrt.
2011:
  • Die Herrenmannschaft landet auf dem 3. Platz bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres des GT.  
  • Florian Brosch, der nicht einmal zu den offiziellen Kandidaten gehörte, hat es mit Platz 8 doch glatt auch unter die Top10 bei der Wahl der besten Einzelsportler geschafft. 
 2012: 
  • "Mit Julia Nikolopoulos ist zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte des TV Bad Orb eine unserer Athletinnen bei der Wahl des Gelnhäuser Tageblattes zur Sportlerin des Jahres nominiert", umschreibt der Abteilungsleiter Tim Stutzer die Nominierung, die in den darauf folgenden Jahren zur Gewohnheit werden sollte. Julia Nikolopoulos gewinnt in der Folge sogar die Sportlerwahl des Jahres 2012 bei der GNZ!!!  
  • Die neu gegründete Damenmannschaft gewinnt die Sportlerwahl und wird "Team of the Year" nach ihrem furiosen Gesamtsieg in der Liga!!!
2013: 
  • Julia Ertmer wird für ihre Leistungen bei der AK-WM in London von der GNZ mit dem 2. Platz und vom GT mit dem 3. Platz belohnt.  
  • Florian Brosch gewinnt die Sportlerehrung und wird Sportler des Jahres beim GT. Damit wird vor allem sein Silberrang bei der AK-Crosstriathlon-WM gewürdigt.
2014: 
  • Das Erfolgsteam der Damen wird bei der GT für ihren Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Mitte zweite bei der Wahl zum Team des Jahres. 
  • Nina Vabic gewinnt für ihre Erfolge wie dem Sieg beim Frankfurter Halbmarathon den Titel "Sportlerin des Jahres" bei der selben Sportlerwahl.
Mit Julia Ertmer steht also auch im Jahr 2015 erneut eine Athletin des Teams zur Wahl, am Ende des Jahres die Lorbeeren zu ernten, für Erfolge in der Sportart, die unsere Leidenschaft ist: Triathlon! 

Wir sind gespannt!