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Freitag, 22. Mai 2015

Offzielle Homepage der Stadt Bad Orb präsentiert das Bundesligateam und die Sportregion

Mit einer kleinen Werbekampagne für die hemische Region präsentiert sich das Bundesligateam auf die offizielle Homepage unser aller Lieblings-Kurstadt 
www.bad-orb.info 

Beispiel gefällig?! Hier spricht "Lauso":  

 

Laura-Sophie Usinger
"Um sich auf die verschiedenen Wettkämpfe vorzubereiten, bietet Bad Orb die besten Bedingungen, ... „Die Berge um Bad Orb sind ideal für meine Kraft-Ausdauereinheiten“, sagt Laura-Sophie Usinger.

Nebenbei ist dies nicht nur Werbung für Orb, sondern auch tolle Werbung für unsere Abteilung! Hier gehts zum kompletten Internetauftritt mit allen Athletinnen: 
http://www.bad-orb.info/Sport/IRONMAN/Unser-Bundesliga-Team 

Dienstag, 19. Mai 2015

The Magic of "Seite 86": "Es geht ums Kämpfen"

Das Magazin TRIATHLON berichtet in der Mai-Ausgabe über das TEAM SPESSARTCHALLENGE TV BAD ORB

Mit einer tollen Überschrift beschert uns Chefredakteur Jan Sägert von tri-mag.de eine wunderbare Berichterstattung und veröffentlicht eine komplette Seite über unsere Bundesliga-Damenmannschaft.
Zur Vorgeschichte: Bereits im letzten Winter kam der Kontakt zu Stande. Die Redaktion zeigte sich ob der Erfolgsgeschichte unserer Mädels hochinteressiert. Im Interview gaben Elli, Lauso, Julia E und Adi und Jürgen längere Antworten, die jedoch in der Fülle an Eindrücken, Erlebnissen und Emotionen den Rahmen gesprengt hätten. Im Magazin findet ihr deshalb die Kurzfassung.
Es ist eine besondere Ehre, dass tri-mag den "Underdog" Bad Orb für seine Berichterstattung zur Bundesliga-Saison 2015 ausgewählt hat. Das zeigt, dass nicht immer nur die "Großen" eine Rolle spielen, sondern auch mal die, die leidenschaftlich kämpfen! Checkt Seite 86!!!


Der TV BAD ORB präsentiert sich den 30.000 Lesern vom tri-mag

 In unserem Blog veröffentlichen wir jedoch auch die lange Fassung...


1.     Mit welchem Ziel habt Ihr vor drei Jahren eine Handvoll Ausdauersportlerinnen zu einer Damenmannschaft zusammengewürfelt – und warum ausgerechnet in Bad Orb?

Jürgen Metzler (Sportliche Leitung): Die Frage, warum ausgerechnet die kleine Kurstadt im Spessart, ist recht schnell beantwortet: weil der TV BAD ORB der Verein ist, bei dem viele von uns die ersten „sportlichen Schritte“ getan haben. Nachdem fast 10 Jahre die Triathlonabteilung aus ein paar Jungs bestand, die sich tapfer in der ersten Hessenliga geschlagen und sich dann sogar in die Regionalliga gekämpft haben, hat auch vor Bad Orb der Triathlon-Boom nicht Halt gemacht. Anfang 2012 kam ich darauf, aus den triathlonbegeisterten Aldona Lyschik, Julia Ertmer, Julia Nikolopolous und Joanna Tywczynski ein Damenteam zu formen. Das war nahezu leichtsinnig, denn es waren exakt die vier, die wir kannten, also genau so viele, wie bei einem Ligarennen an den Start gehen müssen. Das dies fast schief ging, merkten wir schnell. Nach einem Kreuzbandriss, standen wir kurz vor Saisonstart nur noch zu dritt da und konnten nur mit der Hilfe von Sonja Arnold (EOSC Offenbach) und Marie Anselmann (Eintracht Frankfurt) mit Hilfe von Zweitstartrechten die erste Ligasaison bewältigen. Was dann folgte, war eine Erfolgsstory, die in dieser Form niemand hatte erwarten können. Mit der Grundintention gestartet, den Mädels Freude am gemeinsamen Sport zu ermöglichen, packte die Truppe eine ordentliche Schippe „Erfolg“ dazu und mischte von Sasion zu Saison die Triathlon-Szene ganz schön auf. Nach zwei Aufstiegen in Folge gründeten wir in der Regionalliga-Saison 2014 sogar ein zweites Damenteam, um zu den genannten auch Alexandra Fellmann, Julia Hündersen, Julia Karrasch, Nina Vabic, Ellisabeth Hilfenhaus, Kristin Ries und Hannelore Heinl eine Plattform zu bieten, die Freude und Gemeinschaft bringt. Katharina Kreit stemmt mittlerweile die Organisation des zweiten Teams, Adi Kohr und ich kümmern uns schwerpunktmäßig um das Projekt „Bundesliga“, vergessen aber dabei nie, was unsere Grundidee bei Teamgründung war, nämlich: Freude! So war es ein toller Moment, als beim letzten Rennen 2014 alle beiden Damenteams anwesend waren, als das Team die Meisterschaft in der Regionalliga Mitte einfuhr und damit das Aufstiegsrecht für die erste Triathlon Bundesliga erlangte. Wir planen auch jetzt schon, dass die Bundesligamannschaft nach ihrem Rennen im Kraichgau am nächsten Morgen beim Woogsprint in Darmstadt vorbeischaut und das zweite Team anfeuert. Dieses Gemeinschaftsgefühl ist der Sportlichen Leitung dabei genauso wichtig, wie jede Ambition. Vielleicht auch deshalb: Bad Orb!
2.       Adi, Du bist vor vielen Jahren selbst in der Triathlon-Bundesliga gestartet. Was hat sich seitdem in der Liga verändert?
Adi Kohr (Sportliche Leitung): Die Sportart hat sich enorm verändert. Wir sind damals in der Bundesliga noch mit 10 Meter Abstand Rad gefahren - ohne Windschatten. Durch die Windschattenfreigabe ergeben sich heute ganz andere Rennen mit mehr taktischen Inhalten und Tempovariationen. Wir hatten damals drei oder vier Wettkämpfe in der Bundesliga im gleichen Format - immer Kurztriathlon, die mittlerweile Olympische Distanz heißt. Die heutigen Staffel- und Teamformate haben den Sport bereichert und sorgen für Spannung und Abwechslung. Aber die konstitutiven Regeln des Einzelkämpfertums, aus dem dieser Sport einst entstand, verlieren sich durch die neuen Formate und die Windschattenfreigabe. Das ist ein Preis, den man zahlen muss. Früher wurden alle drei Disziplinen nahezu gleichmäßig trainiert. Athletiktraining haben wir damals auch gemacht, aber nicht jeden Tag. Wir vom Tri-Michels-Team Hamburg hatten auch keinen Trainer, der uns Trainingspläne erstellt. Ich habe selbst viel probiert und mein eigenes Konzept erstellt: Vor allem war da sehr viel Intensität, ruhige Einheiten habe ich relativ selten absolviert. Insgesamt ist Triathlon heute besser vermarket, die Rennen sind professioneller und der Sport in allen Bevölkerungsschichten bekannt. Der deutsche Sportsender DSF berichtete bei der ersten Austragung 1996  auch über die verschiedenen Rennen in Kiel, Riederau und Forst.
3.       Nach zwei Aufstiegen in Serie, fiel die Entscheidung um den dritten erst im allerletzten Rennen der Regionalliga-Saison in Borken. Wie habt Ihr diesen Tag erlebt?
Ellisabeth Hilfenhaus: Wir sind nicht mit der Erwartung angereist, zu gewinnen. Aber nach dem Swim&run waren wir vor dem Team Stimmel-Sports mit gar nicht so wenig Vorsprung. Nach dem Schwimmen hatten die Stimmel-Mädels aber den Vorsprung aufgeholt und wir sind gemeinsam in die Wechselzone gespurtet. Da haben wir einen katastrophalen Wechsel hingelegt und sind mit Rückstand auf die Radstrecke gestartet.
Julia Ertmer: Zu Beginn war es ein Kopf-an-Kopf-Rennenvauf dem Rad, aber wir konnten uns bald absetzen und sind mit deutlichem Vorsprung in T2 eingetroffen. Am Wendepunkt auf der Laufstrecke konnten wir dann den Vorsprung selbst einschätzen und das erste Mal geahnt, dass es reichen könnte. Aber trotzdem sind wir noch Vollgas weitergelaufen und waren mega erleichtert und glücklich im Ziel.
4.       Nach dem Durchmarsch trefft Ihr in der Bundesliga nun auf das Beste, was Triathlon-Deutschland derzeit zu bieten hat. Was rechnet Ihr Euch für die Premierensaison aus? Reicht es Euch schon, einfach dabei zu sein?
Ellisabeth Hilfenhaus: Die Frage können wir eindeutig mit ja beantworten. Dabei sein ist alles. Erfahrung sammeln, das Feeling von BuLi erleben und Profi-Luft schnuppern steht im Vordergrund. Nicht als letzte ins Ziel zu kommen wäre schön und für sich selbst eine gute Leistung bringen ist der Anspruch.
Jürgen Metzler: Ich freue mich darauf, die Mädels auf dieser sportlichen Bühne zu sehen. Mit Laura-Sophie Usinger, Nicole Töpfer-Swoboda und Ann Parthemore haben wir zudem Verstärkung bekommen, die uns hilft, die den Bundesligastamm um Julia Ertmer, Nina Vabic und Ellisabeth Hilfenhaus zu ergänzen. Und im Notfall stehen die Regionalligameisterinnen um Julia Karrasch und Julia Hündersen, die sich entschieden haben, 2015 eher im zweiten Team zu starten, bereit, um zu helfen. Aber klar ist, unser Motto lautet: „Im Leben geht es nicht so sehr darum zu siegen, sondern anständig zu kämpfen. Dafür stehen wir ein, dafür treten wir an.
5.       In einer Kleinstadt wie Bad Orb ist es sicher nicht ganz einfach, Fürsprecher und Geldgeber für ein Triathlon-Bundesliga-Team zu finden. a) Wie seid Ihr dieses Thema angegangen und b) Steht die Finanzierung des Abenteuers Bundesliga?
Adi Kohr: Unser Heimatverein unterstützt uns finanziell sehr. Als erste Maßnahme haben wir ein sehr stylisches Booklet erstellt, mit dem wir das Team mit Bilder und Texten vorstellen. Wenn man sich das anschaut, erkennt man unsere Leidenschaft für den Sport. Ich glaube, das ist uns gut gelungen. Anschließend haben wir größere Firmen angesprochen und private Beziehungen mit in die Material-Sponsorensuche eingebracht. Wir sind materialmäßig gut ausgestattet: Rennanzug, Fahrrad, Helm bis hin zur Uhr ist alles da. Zusätzlich haben wir regionale Förderer und Partner gewonnen, die uns unterstützten. Damit konnten wir Meldegelder, Hotels und ein professionelles Fotoshooting bezahlen. Wir sind für unser erstes Jahr gut aufgestellt.
6.       Welche Rolle spielt der frühere Langdistanzprofi Uwe Widmann in Eurem Team?
Julia Ertmer: Ein sinniges Training ist als Vorbereitung auf das Abenteuer BuLi das Wichtigste. Diese Aufgabe legen wir seit dieser Saison in Uwes Hände. Wir sind auf ihn aufmerksam geworden, weil er unsere Vereinskollegen Tim Stutzer und Florian Brosch „schnell“ gemacht hat. Da die meisten von uns eher von der Langdistanz kommen und zuvor die Trainingspläne aus der „Triathlon-Training“ trainiert haben - ohne Spaß! – sind Uwe Widmanns Pläne etwas anderes, weil sie ganz andere Schwerpunkte legen, eben mehr Fokus auf Schnelligkeit. Und auch angepasst auf Trainingslager und ggf. Krankheiten. Gerade das ist super, mit dem Wissen zu trainieren, dass das Training genau auf einen abgestimmt ist.

Sonntag, 17. Mai 2015

Rennwochenende 3.0 Kinzigman Langenselbold

Die diesjährige Triathlonsaison ist erst 3 Wochenenden alt und an allen Wochenenden waren die Orber Triathleten bisher aktiv und äußerst erfolgreich.

Auf der Jagd nach persönlichen Bestzeiten, erlebnisreichen Rennen und Wettkampferfahrung starteten 6 Bad Orber beim Sprinttriathlon Kinzigman in Langenselbold.

Bekannt für sein tolles Flair ist der Wettkampf und wenn das Wetter stimmt, ist es umso schöner.
Ein solcher Tag war es.

Die einzige Dame aus der Kurstadt, Laura-Sophie Usinger, nutzte den Wettkampf für ein paar schnelle Wettkampfkilometer und reihte sich mit vor allem guter Rad- und Laufzeit im Ziel in 01:06 Stunden auf Rang 6 der starken Frauenkonkurrenz ein.

"Lauso" Usinger beim Zieleinlauf


Bei den Männern gingen Eric Rainer, Tim Stutzer, Klaus Stutzer, Peter Amend und Oli Hodatsch an den Start.
In einem starken Feld wurde Tim Stutzer 7. Seine noch stärkere Radzeit von 25:53 Minuten für 20 Kilometer war die schnellste des Tages.

Tim auf dem Weg auf die 2. Laufrunde


Auch Oli Hodatsch sicherte sich mit einer starken Radleistung den 16. Gesamtrang und den Titel in seiner Altersklasse M50.
Eric Rainer feuerte beim Laufen ein wahres Feuerwerk ab, lief die abschließenden 5 Kilometer in 18:57 Minuten und wurde 21.
Auch Peter Amend platzierte sich in der ersten Hälfte des 180 Teilnehmer starken Männerfeldes.

Klaus Stutzer rundete das, wieder mal, hervorragende Ergebnis der Orber Triathleten mit einer sehr starken Zeit von 01:17 Stunden ab und holte sich damit den Sieg in der Altersklasse M70!

Die Stutzers - ein Vater-Sohn-Duell



Dienstag, 12. Mai 2015

Team "Intim": Unterwegs in Buschhütten!


 
 Die Mission erste Liga im Siegerland


Das erste Bundesliga-Finish der Vereinsgeschichte!


Und dann kam Elli: "Mission complete"

Montag, 11. Mai 2015

Das erfolgreiche Rennwochenende der Einzelstarter: Borsch & Kreit stark in Gemünden - Gabler flott in Buschhütten


Brosch holt sich erneut Rang 2 - Kreit "flitzt" auf Platz 15 - Gabler 29. in Buschhütten

Neben dem Bundesligadebüt der 1. Mädelsmannschaft des TV Bad Orb Team Spessartchallenge in Buschhütten, standen für zwei weitere Triathleten des selbigen Vereins der traditionsreiche Triathlon in Gemünden an.

Der „Drei Flüsse Triathlon Gemünden“, der schon zum 27. Mal ausgetragen wurde, hat die Besonderheit, dass nach dem 800m langen Schwimmpart im Freibad eine Pause stattfindet und die folgenden zwei Disziplinen (Radfahren und Laufen) im Jagdstartmodus am Marktplatz in Gemünden vollzogen werden. Der schnellste Schwimmer startet dabei als erstes auf die anspruchsvolle und 36km lange Radstrecke, die folgenden Sportlerinnen und Sportler starten mit ihren Abständen auf den schnellsten Schwimmer auf die Radstrecke. Danach geht es auf die selektive und 10km lange Wendepunktlaufstrecke, die die Triathleten über zwei Treppenpassagen zum Radweg an der Saale und später über Walwege zum Wendepunkt führt.

Für die Orber Triathletin Kreit stellte der Wettkampf die erste Standpunktbestimmung nach dem Trainingslager auf Lanzarote dar. Sie konnte in allen drei Disziplinen neue Bestzeiten aufstellen und somit auf den 15. Platz der Frauen und 4. Platz ihrer Altersklasse einlaufen. Somit ist Kreit für die kommenden Ligarennen des 2. Mädelsteams in der 2. Hessenliga bestens vorbereitet.

Für Brosch, der letztes Wochenede schon den zweiten Platz beim Kinzigtaltriathlon erreichen konnte, verlief der Wettkampf ebenfalls sehr vielversprechend. Mit einer guten Schwimmleistung ging es für den Regionalligastarter als 8. mit einer knappen Minute Rückstand auf den schnellsten Schwimmer auf die Radstrecke. Auf dem Rad konnte er weiter Boden gut machen und befand sich in den Plätzen 3-5. Als 3. konnte Brosch dann mit einem schnellen Wechsel auf die Laufstrecke gehen und schon bald auf Platz 2 vorlaufen. Den schnellsten Schwimmer und Profiathleten Sebastian Bleisteiner nun in Sichtweite konnte Brosch bis auf 19s an diesen heranlaufen. Mit der zweitbesten Rad- und Laufzeit konnte Brosch dann als 2. Gesamt auf dem Markplatz in der Altstadt Gemündens einlaufen. 

Brosch mit dem zweiten 2. Platz innerhalb von 7 Tagen
Hochzufrieden traten die beiden Athleten dann die Heimreise an und gehen motiviert in das Training für die folgenden Wettkämpfe. 

Jörn Gabler kämpfte in Buschhütten als einizger Vertreter der Herrenmannschaft des Teams Spessartchallenge in der Offenen Wertung um Platzierungen. Ihm gelang nach schnellem Schwimmen ein solider Wettkmapf in allen Teildisziplinen. Am Ende reichte es im starken Männerfeld mit Herrschaften wie Andreas Niedrig, Felix Schuhmann und Christoph Bergmann mit einer Endzeit von 1:08 Stunden für einen 29. Gesamtrang (Ak Platz 10).  

Mit dem Erfolg von Brosch (& Ertmer in Gelnhausen) kann sich die Triathlonabteilung bereits am zweiten Wochenende der noch jungen Saison über den dritten Titel freuen! 

So darf's weitergehen!!! ;-)

Sonntag, 10. Mai 2015

Breaking News: Der TV Bad Orb meistert die Premiere in der 1. Triathlon Bundesliga

EJOT Team Buschhütten gewinnt Bundesligaauftakt - Bad Orber Mädels kämpfen tapfer


Angekommen in der Belle Etage!
Der traditionsreiche EJOT Triathlon in Buschhütten im Siegerland war die erste Station der diesjährigen Saison der ersten Triathlon Bundesliga. Das Rennen wurde in einem für Triathleten eher ungewohnten „Mannschaftswettbewerb“ ausgetragen. Dabei musste zunächst eine 4x300m Schwimmstaffel absolviert, dann im Teamzeitfahren ein 3-Runden-Kurs mit insgesamt 26km auf der Hüttthaler Schnellstraße bewältigt und dann im Verbund mit einem 5km-Lauf gefinisht werden. Das Prinzip dieses Rennformats heißt „3 von 4 Starterinnen müssen gemeinsam die Ziellinie überschreiten, eine Athletin darf „geopfert“ werden. Krankheitsbedingt hätte es dieses Opfer fast bereits vor der Premiere gegeben. Das Team zitterte schon Mitte der Woche um den Start von Julia Ertmer, die bis Freitag mit Fieber krank im Bett lag. Erst am Sonntagmorgen vermeldete Ertmer „Grünes Licht“. „Eine ideale Wettkampfvorbereitung sieht bei mir eigentlich anders aus als Ingwertee trinkend im Bett zu  liegen. Aber ich bin froh, dass ich dem Team nun doch zur Verfügung stand“, resümiert die Gewinnerin des Kinzigtal Triathlons ihre Woche zwischen ihrem Sieg und der Bundesligapremiere. 
Schon bei der Präsentation der Teams am Wettkampftag eindeutig zu spüren, dass eine andere Atmosphäre herrschte als bei den Rennen auf Regional- oder Hessenebene. Ein Olympionike nach dem anderen wurde aufgerufen und vergangene Weltcuperfolge beklatscht. Mit Anne Haug präsentierte Erlangen die Vizeweltmeisterin von 2012 und das Team von Gastgeber Buschhütten wartete mit der aktuell bestplatzierten deutschen im Weltcupzirkus Rebbecca Robisch auf. Der ehemalige Triathlonprofi Uwe Widmann, der die Trainingspläne für die Orberinnen schreibt, beruhigte die Damen am Abend vor dem Rennen: „Ihr habt euch in diesen elitären Club hochgearbeitet und seid deswegen dort auch hochverdient dabei. Gebt euer Bestes und lasst euch von der Konkurrenz motivieren.“ 

Vorstartspannung... auch für die Betreuer!
Die Generalprobe erledigte Laura-Sophie Usinger, die als Ersatzfrau bereits eine Stunde zuvor im Bundesligarennen in der Offenen Wertung eine tolle Leistung brachte und die Streckte testete. Mit einem tollen 10. Gesamtrang Platz und dem 2. Platz in ihrer Altersklasse ist sie fit für ihre geplante Bundesligapremiere beim nächstes Rennen im Kraichgau.
Lauso bringt die Form ins "Wasser"

Für die Stammformation um Startschwimmerin Elllisabeth Hilfenhaus wurde es um 13:45 Uhr dann ernst. Mit der Schwimmstaffel stand für die Kurstädterinnen gleich auch die unbeliebteste Herausforderung der ganzen Saison an. Mit der Unterstützung von hunderten Fans wurde das Rennen von Beginn an ein sehr schnelles. Die Bad Orber taten ihr Bestes, um den Abstand zu der Konkurrenz möglichst gering zu halten. 
Der TV Bad Orb "EXPRESS"
Mit knapp zwei Minuten Abstand nahmen nahm die Formation Hilfenhaus, Vabic, Töpfer-Swoboda und Ertmer als Zeitfahrexpress die Verfolgung auf. Die Teams in Schlagdistanz waren Viernheim, Griesheim, Neukölln und Witten. Mitaufsteiger München zog mit allen anderen Team davon. Sie kämpften mit deutlichem Abstand um die Topplatzierungen. 
... weit enteilt: Der  "Sieges-Express" mit Swenja Bazlen, Rachel Klamer, Hannah Phillipin und Rebecca Robisch
Ellisabeth Hilfenhaus wurde dann auf der Radstrecke Opfer des von ihrem Team hart angeschlagenen Tempos. Das Team kämpfte tapfer, kam aber erst auf der letzten Radrunde endscheidend voran. Dann folgte ein schneller Wechsel in die Laufschuhe. Dort zeigten die Orberinnen, wo ihre Stärke liegt. Zwar reichte es am Ende nicht, der Konkurrenz das Polster vom Schwimmen streitig zu machen, aber der TV Bad Orb kam erkennbar näher. Mit einer Endzeit von 1:22 Stunden für 1200m Schwimmen, 26km Rad und 5km zu Fuß waren belegte das Team Rang in der Endabrechnung Rang 14. 

Ertmer und Vabic legen Hand an: "Schubkraft!"
„Die Premiere hat gezeigt, dass hier Sport auf höchstem Niveau abgeliefert wird. Gerade im Schwimmen und beim Wechseln müssen sich unsere Mädels erst an dieses Tempo gewöhnen. Was Hoffnung auf die nun folgenden Rennen macht, ist die Tatsache, dass dort Einzelwettkämpfe stattfinden, was uns sehr entgegen kommt“, resümiert der Sportliche Leiter Jürgen Metzler das erste Rennen der Orber Damen in der 1. Triathlon Bundesliga.
So sieht Freude aus: Strahlende Gesichter! ;-)
„Das schwerste Rennen der Saison liegt hinter uns. Dieses Rennformat war nicht für die Stärken unseres Teams gemacht. Dennoch haben die Mädels alles gegeben. Ich bin stolz darauf, wie sich das Team präsentiert hat.“, ergänzt Adi Kohr. 

Elli wird freudig erwartet von ihrem Team!

Freitag, 8. Mai 2015

Trailer zum Saisonauftakt der 1. Triathlon Bundesliga


Der Trailer zum Bundesliga-Auftakt in Buschhütten ist fertig und online!!! 
Die Spannung steigt...