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Montag, 24. August 2015

BreakingNEWS: Klaus Stutzer ist Hessenmeister über die Olympische Distanz

Beim 14. Rodgau Triathlon wurde am vergangenen Sonntag neben dem Finale der 1. und 2. Hessenliga auch die Hessenmeisterschaft über die Olympische Distanz ausgetragen.
Klaus Stutzer wurde als einer der ältesten Teilnehmer Hessenmeister in der Kategorie Ü70! Damit setzt der Orber Ärmelkanalbezwinger seine erfolgreiche Triathlon-Saison fort. Erst im Juli sicherte sich Stutzer in Greisheim den Hessenmeistertitel über die Sprintdistanz. Mit seinem erneuten Hessentitel rundet er das tolle Wettkampfergebnis der Orber Traithleten souverän ab. Chapeau, Klaus!!!

Alpenrausch bei der Challenge Tirol


Orber Triathleten Brosch und Ertmer glänzen in der Alpenrepublik am Walchsee beim Rennen über die halbe Ironman-Distanz

So macht Freiwasserschwimmen Spaß
Schon fast traditionell reisen Athleten des Team Spessatchallenge TV BAD ORB alljährlich an den Walchsee in Tirol, um zum Saisonende nochmal ein sportliches Highlight zu erleben. Vor traumhafter Kulisse traten auch in diesem Jahr Adi Kohr, Florian Brosch und Julia Ertmer im Rennen über die Mitteldistanz an, Katharina Kreit (Rad) und Jürgen Metzler (Laufen) teilten sich mit Sandra Sturm (Schwimmen) in einer Mixed-Staffel die drei Disziplinen.
Adi "out" of the Water
Nachdem die letzten beiden Jahre der Wettergott das Rennen zu einer Wasserschlacht werden ließ, herrschten in diesem Jahr Traumbedingungen, so dass die Voraussetzungen auf gute Ergebnisse gegeben waren. Allen voran wollten Ertmer und Brosch an ihre Topleistungen der Vorjahre anknüpfen und liebäugelten mit vorderen Platzierungen. Kohr – direkt aus dem Urlaub angereist – wollte ein „gutes“ Rennen machen, die Zeit war ihm indes dabei nicht so wichtig. „Freude soll es machen. Wenn ich gut durchkomme, schaffe ich es unter 5 Stunden. Aber ich tippe auf 5:11 Stunden. Aber egal, wie es auch kommt, mit den Fans am Streckenrand macht es einfach alle Jahre wieder Spaß, hier an seine Grenzen zu gehen.“ Gesagt getan. Das Triathlon-Urgestein des Main-Kinzig-Kreises kennt seinen Körper und dessen Leistungsfähigkeit nach über 25 Jahren im Triathlonsport eben sehr genau. Nach 5:10 Stunden beendete der Orber das Rennen nach tollen Leistungen im Wasser und auf dem Rad und einem harten Kampf auf der Laufstrecke exakt eine Minute schneller als er es am Vorabend des Rennens getippt hatte.  Das Staffeltrio war sogar alles in allem etwas langsamer und kam nach 5:18 Stunden als 14. Mixed-Staffel ins Ziel. Daran lässt sich ablesen, welch enorme Einzelleistung hinter einem Finish auf so einer langen Triathlon-Distanz steckt.
Die beiden Vorzeigeathleten Brosch und Ertmer setzten von Beginn an alles daran, um ihre Zielsetzungen zu erfüllen. Mit tollen Schwimmleistungen gelang es beiden, direkt hinter den Profis aufs Rad zu steigen und die 90km lange Strecke durch die Ferienregion „Kaiserwinkl“ in Angriff zu nehmen. Brosch gelang dann auch beim Laufen eine furiose Leistung, in dem er die 21,1km lange Laufstrecke in 1:20 Stunden bewältigte. Dementsprechend kaputt war Brosch dann auch kurz hinter Ziellinie. „Heute konnte ich mich richtig ausbelasten beim Laufen. So macht ein Wettkampf richtig Spaß, aber tut auch besonders weh“,  kommentiert Brosch seine Leistung. Mit einer Endzeit von 4:12 Stunden verbesserte er seine persönliche Bestzeit am Walchsee um mehrere Minuten und zeigt sich sehr zufrieden ob dieser Leistungssteigerung. Am Ende war er wegen der starken Konkurrenz zwar einen Rang schlechter als im Vorjahr, landete dennoch auf einem tollen 16. Gesamtrang.  

Die beiden Altersklassen-Sieger des TV Bad Orb
Nach ihrem 12. Rang im letzten Jahr, hatte sich Julia Ertmer die Top10 als Ziel gesetzt. Bis zum abschließenden Halbmarathon war sie dafür auch voll auf Kurs. „Dann haben die Schmerzen begonnen. Ich habe schon auf dem ersten Kilometer der Laufstrecke gemerkt, dass ich meinen Trumpf, das Laufen, heute nicht wie gewohnt ausspielen kann. Von daher muss ich mit dem Ergebnis zufrieden sein, obwohl ich mir etwas mehr vorgenommen hatte“, so Ertmer nach dem Rennen.  Trotz ihrer Leiden auf der Laufstrecke, verteidigte Ertmer nach 4:53 Stunden ihren Rang direkt hinter den 10 gemeldeten Profifrauen und kam einen Rang besser als im Vorjahr – auf dem 11. Gesamtrang – ins Ziel.  Beide Orber gewannen mit ihren Leistungen nicht nur ihre Altersklasse, sondern – persönlich vom Scheich überreicht – einen Freistart für die Challenge Bahrain im November. Ob die beiden ambitionierten Pädagogen diese Einladung annehmen können, hängt nicht nur von sportlicher Ambition, sondern vielmehr auch von der Großzügigkeit ihrer Arbeitgeber ab.  Denn zu dem Nachtrennen von Bahrain, welches Samstag spätabends die Athleten auf  die Strecke schickt, fährt man mal nicht eben so mit dem PKW. Verdient jedenfalls hätten sich die beiden Vorzeigesportler der Triathlonabteilung des TV Bad ORB diese Wettkampfreise jedenfalls allemal.
Das Rennen am Walchsee steht aber auch 2016 für viele Orber Athleten im Wettkampfkalender. Im kommenden Jahr wird die Challenge Tirol nämlich  Austragungsort für die Europameisterschaft über die Mitteldistanz sein. Die Orber Triathleten freuen sich jetzt schon auf den 4. September, wenn sie um Platzierungen bei der EM „fighten“ werden.  

BreakingNEWS: Aufstieg klargemacht!



Liga-Saison der Orber Triathletinnen endet mit dem Aufstieg in die erste Hessenliga – Ein Rückblick auf eine besondere Saison für Bad Orbs Dreikämpferinnen

Die Damenabteilung des Team Spessartchallenge TV BAD ORB kann nach einer mehr als besonderen Saison mit einem sportlichen Erfolg das Wettkampfjahr beenden. Nachdem das ganze Jahr über immer wieder - sowohl im Bundesligakader wie auch im Team "Zwei" - Ausfälle die Idealbesetzungen verhinderten und sich der Bundesligakader mehr als abmühte und dennoch im Triathlon-Oberhaus hinterhereilte, hatte auch die Mannschaft der zweiten Hessenliga alles andere als einen reibungslosen Saisonverlauf. So fiel mit Joanna Tywczynski bereits zu Beginn des Jahres eine "Stammspielerin" aus. In jedem der beiden Teams gab es übers Jahr zwar feste Größen, Julia Ertmer,  Elisabeth Hilfenhaus und Nina Vabic in der Bundesliga, Julia Karrasch und Julia Hündersen im zweiten Team. Ansonsten wurde zwischen beiden Teams jedoch immer so taktiert, dass bei der Hälfte der Rennen noch nicht in der Bundesliga "festgespielte" Athletinnen im Team "Zwei" starten konnten. Die im Vergleich zu anderen Vereinen eher dünne Personaldecke, ließ die sportlichen Leiter Adi Kohr und Jürgen Metzler gemeinsam mit dem Teamkapitän des zweiten Teams, Joanna Tywczynski, manche personelle Notlage meistern. So bleibt Laura-Sophie Usingers Doppelstart in beiden Teams innerhalb von nur 12 Stunden allen Beteiligten in Erinnerung. Samstag Abends dedütierte sie beim Bundesliga-Dämmerrennen im Kraichgau, um am folgenden Morgen im zweiten Team eine Topleistung abzuliefern. So entstand über das Jahr hinweg eine sportliche Teamleistung, die zeigt, wie sehr beide Teams voneinander profitieren. 
After-Race-Lächeln!

Die Rückkehr von Julia Nikolopoulos nach ihrem erfolgreichen zweiten Platz beim Swissman über die Ironman-Distanz war sicherlich ein Teil des sensationellen Tagessieges der zweiten Mannschaft beim dritten und Rennen in Fuldatal. Dieser Erfolg sorgte auch dafür, dass sich die Orber Damen vor dem letzten Rennen in der Tabelle auf dem dritten und damit einem Aufstiegsrang wiederfanden. Mit der bundesligaerprobten Ann Parthemore und der wieder genesenen Joanna Tywczynski sollten Julia Karrasch und Julia Hündersen im Rodgau zwei starke Mitstreiterinnen bekommen, die den Aufstieg in Hessens Oberhaus sichern sollten. Leider kam es auch beim Rodgau-Triathlon erneut zu einem krankheitsbedingten Ausfall. Julia Hündersen musste am Rennmorgen leider ihr Rennen aus gesundheitlichen Gründen absagen. Immerhin waren damit noch genauso viele Athletinnen übrig, die für die Teamwertung benötigt wurden. Via Telefon schickten die sportlichen Leiter Adi Kohr und Jürgen Metzler vom Traditionsrennen am österreichischen Walchsee motivierende Worte an Teamkapitän Tywczynski: „Als ihr im Meisterjahr das letzte Mal mit nur 3 Mädels antreten konntet, habt ihr den Tagessieg geholt. Erinnert euch daran und wiederholt es einfach!“
Somit standen beim Saisonfinale im Rodgau nur noch drei Oberinnen an der Startlinie der olympischen Distanz über 1,4km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen. Nach gewohnt starker Leistung von Julia Karrasch (Platz 6), einem tollen Saison-Debüt von Joanna Tywczynski (Platz 15) und einem beim Laufen schwierigen, aber alles in allem soliden Rennen von Ann Parthemore (Platz 19) war es zwar nicht der Tagessieg, aber mit dem dritten Rang in der Teamwertung die Bestätigung des dritten Ranges in der Ligaabschlusstabelle und somit der sichere Aufstieg in die höchste hessische Triathlon Liga. Lediglich der ASC Darmstadt und Spiridon Frankfurt zogen mit guten Leistungen an den Orbern vorbei. Alle treffen sich im Kampf um die Hessische Mannschaftsmeisterschaft in der Sasion 2016 wieder.
Happy Team!
Für den Aufstieg des zweiten Teams sorgten in den 4 Rennen der Saison Julia Karrasch, Julia Hündersen, Laura-Sophie Usinger, Katharina Kreit, Hannelore Heinl, Joanna Tywczynski, Ann Parthemore, Kristin Rieß und Julia Nikolopoulos. Damit kam einzig Aldona Lyschik nicht zum Einsatz, die durch ihren halbjährigen Kanada-Auslandsaufenthalt lediglich die Rolle des Fans in Übersee einnehmen konnte. "Kaum ist man mal ein halbes Jahr im Ausland, schon steigt die zweite Mannschaft in die höchste Hessenliga auf. Da bekomm' ich kurz vor meiner Rückkehr gehrigen Respekt eingeflöst. Toll, was die Mädels erreicht haben. Glückwunsch!", so Lyschik kurze nach dem Aufstiegsrennen als Gruß an ihr Team. Außer ihr sind alle Sportlerinnen der Damenabteilung entweder in der Bundes- oder Hessenliga oder in beiden Ligen zum Einsatz gekommen, was der für die Verantwortlichen der Abteilung ein ebenso großer Erfolg ist, wie vordere Platzierungen.
Joanna auf dem Podium im Rodgau

„Wir sind überaus stolz auf das, was die Mädels erreicht haben. Es war ein ganz und gar besonderes, aber auch schwieriges Jahr für die Damenabteilung, und das in vielen Belangen. Die große Herausforderung Bundesliga, die unseren kleinen Verein hinaus auf die große Bühne des Triathlonsports gebracht hat. Da waren unfassbare Eindrücke dabei, die die Mädels sammeln konnten. Das sind Erfahrungen, an denen unsere Sportlerinnen wachsen können. Daneben etliche personelle Ausfälle, die eine mehr als komplexe Organisation zwischen beiden Teams verlangte. Durchaus gab es auch die ein oder andere Unstimmigkeit, die im Laufe einer Saison in einer Damenmannschaft wohl nicht unüblich ist. Da bedarf es menschlicher Größe und Charakter vom ganzen Team, um diese zu beheben. Zudem waren die beiden Kader teilweise mit so heißer Nadel gestrickt, dass im Nachhinein klar wird, dass Sport mit so dünner Personaldecke auf so hohem Niveau ein echter Drahtseilakt ist. Für die Verantwortlichen war die vierte Disziplin oft „organisatorisches Haareraufen“, so Jürgen Metzler nach dem Saisonfinale der Orber Damen. „Für eine so kleine Abteilung in einem Breitensportverein wie dem TV Bad Orb war das ein mehr als ambitioniertes Unterfangen dieses Jahr, das wir aber gerne angegangen sind. Dass jetzt im letzten Rennen der zweiten Damenmannschaft so ein toller Erfolg heraus gesprungen ist, rundet das komplizierte Jahr sportlich hervorragend ab. Wir sind sehr stolz auf diese Leistung. Jetzt sollten alle Athletinnen mal ihre Eindrücke des Jahres sacken lassen, diese genießen und das Erlebte in gemeinsamer Runde reflektieren und feiern. Dabei darf ruhig auch schon mal in Richtung 2016 geschielt werden, denn nach der Saison ist ja bekannter Weise vor der Saison“, so Adi Kohr in seinem Resümee.  
Nici on the run!

Bundesligastarterin Nicole Swoboda-Töpfer setzte im Rodgau übrigens noch einen drauf und sicherte sich bei den Hessischen Meisterschaften über die Olympische Distanz den zweiten Rang in ihrer Altersklasse. Damit endet das Meisterschafts- und Ligajahr der Kurstädterinnen alles in allem mehr als erfolgreich. Mehrere Deutsche Meister- und Hessenmeistertitel, eine WM-Qualifikation für den Ironman auf Hawaii, diverse Einzelsiege bei regionalen Triathlonveranstaltungen, Bad Orbs Debüt in der ersten Triathlon Bundesliga und nun der sensationelle Aufstieg des zweiten Teams in die höchste hessische Triathlon Liga.



MyRACE: Nina Vabic geht "steil" beim INFERNO Halbmarathon in Schweiz




Gestern ging ich spontan beim INFERNO Halbmarathon Lauterbrunnen/Schweiz an den Start. Ganz ohne spezifisches Berglauftraining stand ich um 10:15 am Fuße der "Jungfrau" am Start, mehr oder weniger bereit 2200HM nach oben bis ans Schilthorn zu rennen.   Hart ist ein zu milder Begriff für diesen Lauf. Schon bei km 6 ging es einen Singeltrail über große Steine und Wurzeln beinahe senkrecht nach oben-das erste Mal Gehen war angesagt. Ab MÜRREN ca. km 14 war dann bis zum Ziel am Schilthorn an joggen nicht mehr zu denken. Am Ende konnte ich aber mit Platz 40 gesamt, Platz 5 Frauen und Platz 3 AK zufrieden sein. Nach 2:38:35 hatte ich das Ziel erreicht.

Freitag, 21. August 2015

Vorschau: Hessenliga vor Sasionfinale im Rodgau

Am 23.8. findet für die Damenabteilung des Team Spessartchallenge TV BAD ORB das Saisonfinale beim Rodgau-Triathlon statt. Nachdem die Bundesligatruppe in Tübingen das Projekt 1. Triathlon Bundesliga sportlich zwar mit der roten Laterne, aber dennoch zufrieden beendet hat, steht nun das zweite Team das letzte Sasionrennen an. 
Die Vorzeichen sind nach holprigen Start in Darmstadt (Platz 4 wegen kollektiver Zeitstrafe), hartem Kampf in Bruchköbel (Rang 7) und einem furiosen Tagessieg beim Fuldataler Teamsprint sehr gut. Das Team rangiert vor dem letzten Wettkampf auf dem dritten Platz in der Tabelle und damit auf einem Aufsteigsrang. Damit hat die Damenabteilung als einzige Truppe noch eine realistiche Chance, einen Aufstieg klarzumachen. Mit Ann Parthemore verstärkt eine Bundesligastarterin das Team im Rodgau. Den Stamm bilden wie in jedem Rennen der bisherigen Saison Julia Karrasch und Julia Hündersen. Außerdem feiert Joanna Tywczynski im letzten Rennen der Saison nach ihrer hartnäckigen Vertletzung am Daumen ihr Liga-Debüt. Dass sie Triathlon nicht verlernt hat, bewies die Kurstädterin beim Ironman 70.3-Rennen über die halbe Ironman-Distanz in Polen, wo sie mit dem dritten Platz in ihrer Altersklasse beim ersten Triathlon ihres Sportjahres einen tollen Erfolg feiern konnte. "Wir sind alle fit und heiß auf das Rennen. Der Aufstieg ist drin. Dafür werden wir alles geben", so Tywczynski zum Rennen im Rodgau. Ob die Orberinnen in Hessens Orberhaus aufsteigen, zeigt sich im Rodgau nach 1400m Schwimmen, 40km Radfahren und einem abschließenden 10km-Lauf. 

MyRace: Mädels siegen in der 2. Hessenliga

Julia Nikolopolous berichtet vom TeamSprint in Fuldatal...

Oha! Ein Teamsprint! Das lässt die Mannschaft immer ein bisschen nervös werden.
Katha wurde gestern ehrenhalber zu einer 4. Julia, nachdem die Startaufstellung außerdem Julia K., Julia H. und Julia N. vorsah.
Am vorvergangenen Sonntag trafen wir uns schon zum gemeinsamen Radtraining, denn der Plan des Teamsprints sah vor, dass 750m Schwimmen, 20km Rad und 5km Laufen gemeinsam zu absolvieren seien. Gruppe fahren üben war also angebracht und wiederum nicht, weil das von Anfang an tippitoppi klappte, als hätten wir nie was anderes trainiert.
Im schönen Waldschwimmbad zu Fuldatal stiegen wir in die kühlen Fluten, um die ungeliebte Auftaktdisziplin hinter uns zu bringen. Pro Bahn starteten zwei Teams, jeweils an einem Ende. In wohlgeordneter Formation schwammen wir los und ließen uns nicht beirren (Beobachter des Rennens sprachen von ganzen Dramen, die sich bei anderen Teams abspielten, weil die Gruppe viel zu inhomogen schwamm). Hatte ich am Anfang sogar noch Sorge, dass uns die andere Mannschaft überholen könnte, löste sich diese auf Bahn 8 in Luft aus. Unfassbar aber wahr: wir überholten die andere Mannschaft! Ja, auch kleine Erfolgserlebnisse motivieren und besonders bei einer Nicht-Schwimmermannschaft wie unserer.
Irgendwann waren die 15 Bahnen geschwommen und als 4. Team mit den drei anderen in Sichtweite rannten wir in die Wechselzone. Auch der Wechsel klappte wie am Schnürchen, auf dem ersten Kilometer gab es ein Überholverbot, wir rollten den Hügel runter und dann ging unser geübter Zug los. Schon auf den ersten zwei Kilometern sammelten wir die drei Teams vor uns ein und konnten uns dann darauf konzentrieren hübsch kreiselnd die 4 Runden zu fahren. Dann bei km 17 auf der 4. Runde schauten wir vier uns sehr verwundert an – die Mannschaft der Spiridoner überholte uns auf sehr eigenartige Weise, dass wir uns alle nicht sicher waren, wie die uns hatten einholen können. Aber egal, auch wenn die als erste Mannschaft in die Wechselzone fuhren, hinten scheißt die Ente! Die Spirodoner waren im Wechsel langsamer als wir, so dass wir fast zeitgleich an der Zeitnahme vorbeiliefen. Aber wir mogelten uns an ihnen vorbei und liefen als erste in das Stadion. Drei Laufrunden, grob gesagt, 800m bergab, 800m bergauf, Stadionrunde. Wir rannten, was die Beine hergaben, aber im Anstieg schickte uns Julia H. weiter. Ok, also dann zu dritt weiter. Stadion, Rundenbändchen eingesammelt, Blick nach hinten, wo die Spiridoner sind (250m hinter uns) und wieder den Hügel runter. Hügel rauf wechseln Julia K und ich uns ab und schieben Katha, die zu dem Zeitpunkt vermutlich nicht mal mehr ihren Namen wusste. Wieder Stadion, Rundenbändchen, Blick nach hinten (Abstand ist weiter da) und das letzte Mal Richtung Neubaugebiet. Julia K.s Schiebetraining mit ihrem Sohn zahlt sich an dieser Stelle aus. Auch wenn der Abstand hinten raus da ist, egal, wir lassen nicht locker. Die letzten Meter durchs Stadion und dann laufen wir als erste durchs Ziel!
Aufstiegplatz gesichert, next stop: Rodgau Triathlon!

Mittwoch, 19. August 2015

Aus der offizillen Presse: Tim Stutzer holt Hessenmeistertitel über die Mitteldistanz

http://www.hessischer-triathlon-verband.de

Über 1,8 Kilometer Schwimmen, 98 Kilometer Radfahren und einen Halbmarathon kämpften am vergangenen Sonntag beim Weilburgman über 150 Athleten um die Titel bei den Hessischen Altersklassen Meisterschaften der Mitteldistanz. Und als erster konnte Georg Dewald (TSV Krofdorf-Gleiberg) nach 4:45:56 Stunden jubeln. Mit seinem Gesamtsieg sicherte er sich auch den Titel in der M20. Wenig später hatte Tim Stutzer (TV Bad Orb) Grund zum Feiern. Eine Zeit von 4:50:44 Stunden brachte ihm den zweiten Gesamtrang und somit den Sieg in der M40.