.

.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

MyRACE: Julia Nikolopoulos erklimmt die Hochburg des Cyclocross: Platz 20 in Francorchamps/Belgien

Julia Nikolopouos berichtet vom Crosser Superprestige in Francorchamps/Belgien: 

Am vergangenen Wochenende ging es in das Mutterland des Cross. Vor zwei Jahren waren wir als Zuschauer bei diesem sportlichen Event schon mal dabei. Cross hat in Belgien den Status von Nationalsport (in Ermangelung von Fußball) und die Belgier feiern die Rennen mit Fritten und Bier als Volksfest mit 5-20.000 Zuschauern. Die Stimmung an der Strecke ist der absolute Hammer. Was unser Lukas Podolski ist deren Sven Nys. Und da ich eine Elite-Lizenz habe, könnte ich doch...? In einem Anflug von Wahnsinn und Übermut meldete mich Alex Anfang Herbst für den Superprestige Franchorchamps-Spa an. Superprestige ist die höchste Rennserie bei den Belgiern. Noch Fragen? 
Zum Aufwärmen ging es am Samstag, weil auf dem Weg, nach Cochem. Nach dem Regen der vergangenen Tage war uns klar, dass uns dort wieder Matsch erwarten würde, zusätzlich zu dem rechts-um-den-Baum-links-um-den-Baum-Rumgezirkel. Nach dem Rennen sattelten wir direkt den von Tim geliehenen Roomster und fuhren weiter Richtung Westen nach Spa - zum einen, war unser Hotel da, zum anderen trafen wir uns dort mit  Ariane, Alex und Sebastian, die einmal sehen wollten, was uns so an den Wochenenden im Herbst umtreibt. Vorher schauten wir kurz beim Rennkurs vorbei, wobei es dort nicht viel zu sehen gab, denn auf das Gelände des Rennkurses kamen wir nicht drauf. Wir bezogen das Hotel, hatten eine sehr leckere Pizza zum Abendessen und dann ab in die Kiste. 

Sonntag Morgen, 6 Uhr, Aufwachen, Renntag! Alex hat vor Aufregung die Nacht nicht geschlafen, während ich friedlich schlummerte. nach einem frühen Frühstück Aufbruch zum Startnummer abholen. Das fand nicht auf dem Gelände selber statt sondern in einem Hotel am Ortseingang von Francorchamps. Außer mir standen nur Jugendfahrer für ihre Nummer an, ich bekam gegen Vorzeigen meiner Lizenz meine Startnummer, unterschrieb und schon stand von der Seite einem Start nichts mehr im Wege. Gegenüber des Hotels gab es eine Bäckerei, so dass wir die Frühstücksversorgung für Ariane und Co übernahmen. Ankunft auf dem Parkplatz der Teilnehmer. Die Ordner wollen eine Parkerlaubnis sehen, die wir nicht haben aber irgendwie glauben sie mir beim Vorzeigen der Startnummer, dass ich auf den Platz mit all den Wohnmobilen darf. Wir finden das Wohnmobil unserer Supporter, stellen uns daneben und während die drei frühstücken, laufen Alex und ich den Kurs ab. Die Startgerade geht rauf-rauf auf der Rennstrecke - alter Falter! Dann 180° Wende, leicht runter und dann links einen Steilhang runter ins Gelände an dessen Ende eine 90° Kurve wartet. Es geht über eine matschige Wiese, Linkskurve, Rechtskurve, über eine Brücke, und dann zum ersten "Leckerbissen": ein Steilhang zum hochlaufen. Wenn man oben über Kreuz kuckt, geht es auf Asphalt ein bisschen runter, Rechtskurve und rechts den nächsten Steilhang zum Hochklettern rauf. Dort darf man bloß nicht stehenbleiben, denn dann könnte man direkt rückwärts wieder runterkippen. Oben rauf aufs Rad und wieder auf eine matschige Wiese. Die ersten 50 Meter dort lassen sich noch fahren, danach ist im Rennen und Rad tragen für gute 300m durch Schienbein-hohen Flüssigschlamm angesagt. Es geht einen rutschigen Abhang laufend runter und dann kann man sich mal für 400m flach bzw leicht abschüssig sammeln, bevor es in einer scharfen Linkskurve in einen Waldabschnitt rauf geht. Dort Gehoppel über Wurzeln, wieder einmal heißt es absteigen, um über die letzte Kante zu kommen, für 100m geht es dann auf Asphalt runter und man könnte uns direkt über die Brücke schicken. Aber es ist Cross und deswegen muss man einen matschigen Abhang hochstapfen, oben aufs Rad springen und den Buckel wieder runterfahren. Und erst dann geht es über die Brücke, die uns wieder auf die Startgerade führt.
Als ich die Runde dann das erste Mal abfahre, treffe ich Mara, ebenfalls eine Deutsche und wir quatschen die ganze Zeit. nachdem ich zweimal die Runde gefahren bin, heißt es warten, bis ich mit dem Warmfahren beginnen kann. Dafür ist das Wohnmobil Gold wert. Alex und Alex schauen sich die Ausrüstung der Nachbarn an ("Wir müssen aufrüsten!") und ich sitze im warmen Wohnmobil. In der Zwischenzeit rollen die Fanbusse auf den Parkplatz. Gegen halb 1 ziehe ich mich um und um Viertel vor treffe ich mich mit Mara zum Warmfahren. Wir finden eine ruhige Straße und machen uns also warm. Dann schnell die Schuhe gewechselt und auf zum Start. Die Startaufstellung lässt noch ein bisschen auf sich warten und so fahre ich hin und her. Dann Endlich geht es los. Ein UCI-Komissär erklärt uns noch, dass die Schlammlaufpassage nach dem zweiten Steilhang um 50m wegen des ganzen Schlamms verkürzt wurde. Ob das einen Unterschied machen würde? Egal, wir werden aufgerufen, die "großen" Mädels dürfen natürlich in die erste Reihe, ich werde hinten einsortiert. Ariane nimmt all meine nicht-notwendigen Klamotten entgegen und ich bin bereit. Es geht der Startpfiff und wir fahren los. Mein Start ist grottig wie immer und ich komme als letzte am Wendepunkt an. Aber was freu ich mich in dem Moment! Einfach in diesem Rennen dabei sein zu können! Hach, ich freu mich. Dann geht es diesen Ätzabhang runter und ich die einzuholende Konkurrenz ist nicht allzu weit entfernt. Wir wühlen uns durch den Modder. Ich freu mich immer noch, auch wenn ich vermutlich nicht so aussehe. Den Belgiern ist es egal, sie feuern einen dennoch an, häufig sogar mit Namen, obwohl die mich gar nicht kennen. Am zweiten Steilhang bin ich an den nächsten drei Mädels dran und bei der Laufpassage überhole ich sie mit geschultertem Rad. 
Der Schlamm spritzt, die Schuhe sind im Nu durch, der Dreck ist überall. Was ein Spaß! Runter, durch den Wald und wieder die Startgerade rauf. ich fahre an Alex vorbei, der im Depot auf mich wartet, sollte ich wechseln müssen, aber der Schlamm ist so schön flüssig, dass das Getriebe nicht zusetzt und ich nicht wechseln muss. Rauf auf den ersten Steilhang, zweiter Steilhang, rauf aufs Rad und dann auf die Wiese. Da treffe ich die Spur nicht, das Rad bleibt irgendwie stehen und ich kippe, vermutlich zum Kaputtlachen anzusehen, einfach nach links in den Schlamm. Das gute ist, dass die Pampe so tief ist, dass ich mir gar nicht weh tun kann. Aufstehen und Rad auf die Schulter - Aufspringen und fahren würde an dieser Stelle nicht funktionieren. Da überholte mich dann auch eine meiner drei Verfolgerinnen. Quatsch-quatsch-quatsch geht es durch den Moder. Das ist der Moment, in dem ich total fertig bin und nicht mehr so richtig will. Aber egal, weitermachen! Im Anstieg im Wald mache ich einen Fahrfehler, komme doof bei einer Wurzel an und muss vom Rad runter. Na, dann laufe ich eben. Und auf in die nächste Runde. Mit jeder Runde bekomme ich mehr und mehr Sicherheit auf dem Kurs und als ich aus der Schlammlaufpassage zurückkomme sehe ich, dass die Spitze gerade den zweiten Steilhang hochklettert. Jetzt bloß nicht bummeln und einholen lassen! Der Abschnitt durch den Wald lässt sich gut fahren und ich freue mich schon auf die vierte Runde, als mich dann der Ordner rausholt. Schade, ich war gerade warm! Die Spitze lässt noch ein bisschen auf sich warten, aber egal. Mara, die nur wenig vor mir fuhr, wurde auch schon rausgenommen. Ariane kommt direkt und ich bin froh, direkt trockene Klamotten anziehen zu können. Ich rolle rüber ins Depot und treffe Alex, der mein Rad sauberkärchert und wir beeilen uns, vor dem Eliterennen die Räder zu verladen und umzuziehen. 
Was ein cooler Tag und was ein tolles Rennen! Die Atmosphäre ist der Hammer und es ist echt cool, vor so viel Publikum ein Rennen fahren zu können. Das schreit nach Wiederholung!

Montag, 14. Dezember 2015

Bad Orber „Triathlon-Julias“ glänzen beim Nikolaus Duathlon in Frankfurt


Doppelsieg auf verschiedenen Distanzen durch Julia Ertmer und Julia Nikolopolous – Alexander Nikolopolous auf Rang 6 bei den Herren

Der Nikolaus-Duathlon in Frankfurt gilt bei vielen Triathleten der Region als erster Formtest im Hinblick auf die kommende Saison. Die Damenkonkurrenz des diesjährigen Nikolaus-Duathlon wurde in diesem Jahr mehr als deutlich von den Triathletinnen des TEAM SPESSASRTCHALLENGE TV BAD ORB dominiert.
Die Sportlerin des Monats Juni – Julia Ermter – ging als erste am Nikolaustag im Frankfurter Niddapark an den Start über die kürzeste Distanz von 2,5km Laufen, 15km Crossrad und weiteren 2,5km Laufen. Schon kurz nach Start war klar, das Ertmer auch gleich zu Beginn auf ihre Stärke – das Laufen Bauen kann. In ihrem Jahr in der ersten Triathlon Bundesliga hat Ertmer zudem die 4. Disziplin, das „schnelle“ Wechseln in Bravour optimiert, so dass sie schon zu Beginn des Radfahrens in der Spitzengruppe unterwegs war. Dort tummelten sich bereits jetzt schon nur noch männliche Athleten, so dass klar war, Ertmer würde den Kampf eher gegen die Egos der männlichen Konkurrenten denn gegen ihres Gleichen kämpfen. Beim zweiten Wechsel zeigte Ertmer dann beim letzten Wechsel, was ein bundesligaerfahrener Wechsel ist und ging als erste aller Sportler erneut auf die Laufstrecke. Dort konnte sie alle anderen auf Distanz halten und schaffte etwas, dass es – so der Moderator lauthals – noch nie gab. Sie wurde Gesamterste und ließ nicht nur die Frauen-, sondern ebenso die gesamte Männerkonkurrenz hinter sich.
Kaum im Ziel folgte über die längere Distanz von 5km Laufen, 22,5km Crossrad und einem abschließenden 2,5km Lauf das Ehepaar Nikolopolous. Langdistanzsieger Alexander versuchte in der Männerkonkurrenz ein Wörtchen mitzureden, Gattin Julia wollte es ihrer Namensvetterin gleichtun. 

Ertmer kurz nach dem Startschuss
Julia Nikolopoulos konnte beim Auftaktlauf ihre ärgste Konkurrentin zwar noch nicht distanzieren, aber beim Radfahren lässt die diesjährige Zweite einer der schwersten Langdistanzen – dem Swissman – gewohnt keine Fragen offen. Mehr als drei Minuten brummte die Kurstädterin ihrer Konkurrentin beim Radfahren auf. Beim zweiten Lauf konnte Nikolopolous schenkte die Orberin zwar etwa 30 Sekunden her, feierte aber sehr souverän mit zweieinhalb Minuten Vorsprung den Sieg in der Damenkonkurrenz. Bei der starken Herrenkonkurrenz belegte Alexander Nikolopolous für den TV BAD ORB einen hervorragenden 6. Rang und rundete das tolle Ergebnis der beiden Julias gebührend ab.  

Donnerstag, 3. Dezember 2015

MyRACE: Meisterlich "querfeldein"

Von Alexander Nikolopoulos: 


Wie angekündigt waren Julia und ich an diesem Wochenende in Dipperz bei den hessischen Meisterschaften im Querfeldein.
Endlich hatten Julia und Alexander es mit echtem Crosserwetter zu tun: Schnee, der bald taute und den Kurs immer tiefer und rutschiger werden ließ. Während Julia mit technischen Problmen kämpfen musste, da sich immer wieder Schnee und Eis in ihrem Pedal festsetzte und sie nicht mehr einklicken konnte, erwischte Alexander nach einem passablen Start einen guten Tag und konnte Platz um Platz gut machen. Am Ende konnte er hinter dem deutschen Meister Ralf Berner und Thorsten Keller den dritten Platz erreichen und sicherte sich somit nach dem Hessenmeistertitel im Sprinttriathlon nun den Bronzerang im Cyclocross.
Nach nur kurzer Erholung starteten beide in Herxheim. Nach reichlichem Regen in der Nacht erwartete die Starter ein Kurs, der vor allem eines bot: Matsch in allen Formen. Dazu einige technische Schikanen und zahlreiche kräftezehrende Abschnitte, die wieder einmal höchste Aufmerksamkeit von den Startern erforderte. Schon beim Warmfahren zeigte sich, dass sich hier Fahrfehler sofort rächen würden. Während Julia sich in dem kleineren Starterfeld der Frauen sehr schnell auf dem zweiten Platz festsetzte, wurde Alexander nach dem Start zunächst aufgehalten und musste sich anschließend Platz um Platz nach vorne kämpfen. Während er an den technischen Passagen bewusst vorsichtig fuhr, konnte er auf den windausgesetzten Passagen auf kräftezehrendem Boden diverse Plätze gut machen und das Rennen auf dem siebten Platz beenden. Nach diesem durchaus erfolgreichen Wochenende werden die beiden am kommenden Wochenende zunächst am Samstag in Bensheim erneut um Punkte im Deutschlandcup kämpfen, bevor sie am Sonntag wieder in bekannteren Gefilden unterwegs sein und beim Nikolaus Duathlon in Frankfurt starten. 

Sonntag, 8. November 2015

HerbstSPORT: Winterlaufserie Jügesheim - Brosch, Grießmann und Kreit lassen es krachen!


Der Sommersportler wird im Winter gemacht. So auch bei den Triathleten des TV Bad Orbs. Kaum haben mit Nina Vabic und Bernd Paczwarkowski auch die letzten Athleten des TVs ihre Triathlonsaison bei der Ironman WM auf Hawaii beendet, steht bei einem Teil des Teams die Vorbereitung für die nächste Saison schon wieder an.
Nach einer für alle Athleten erfolgreichen und langen Saison wurde die Saisonpause neben Ruhephasen auch für andere sportliche Aktivitäten genutzt. Sei es das vermehrte MTB oder Crosser fahren, skiken, Yoga oder andere Alternativsportarten.
Doch irgendwann kribbelt es und das Training kann wieder triathlonspezifischer werden.

Für Katharina Kreit, Jan Grießmann und Florian Brosch stand zum ersten Formtest nach der Saisonpause der erste Wertungslauf der Winterlaufserie in Jügesheim an. Nach einer längeren Zeit ohne Tempotraining sollte der aktuelle Leistungsstand auf der bestenlistenfähigen 10km Strecke ermittelt werden, um das weitere Training planen zu können und den aktuellen Leistungsstand vor Augen zu haben.
Bei frühlingshaften 19 Grad und strahlendem Sonnenschein starteten die drei Athleten neben vielen reinen Laufspezialisten in einem traditionell sehr stark besetzten Starterfeld mit insgesamt 450 Startern.
Für Katharina Kreit fiel die Saisonpause nicht ganz so lang aus, so liebäugelte sie im Vorhinein schon mit einer neuen 10km Bestzeit. Für Grießmann, der seit diesem Jahr für den TV Bad Orb in der Regionalliga an den Start geht und sich bereits im ersten Jahr zur Stammformation zählen darf, geht es um darum, die magische 40min Grenze zu knacken. Auch Brosch würde gerne so nah wie möglich an seine Bestzeit von 2008 (33.40min) herankommen, wohlwissend, dass dies durch sein seit mehreren Jahren verändertes Training aufgrund der Teilnahme an Mittel- und Langdistanzen schwierig werden wird.
Mit einer Zeit von 35.28min konnte Brosch einen sehr guten 11. Gesamtrang hinter den Laufspezialisten erreichen. Jan Grießmann kam seinem Ziel mit einer Zeit von 40.27min schon sehr nah und Katharina Kreit konnte tatsächlich ihre 10km Bestzeit um 1sek verbessern. Der Formtest stimmt alle drei Athleten sehr positiv. „Wir sind alle total zufrieden. Endlich wieder Wettkampfluft, auch wenn es ohne Tempotraining echt richtig anstrengend war. Aber auf diese Zeiten zu Beginn der Vorbereitung lässt sich super aufbauen. Jetzt freuen wir uns aber erstmal auf den leckeren Kuchen!“ So die drei Athleten einstimmig nach dem Lauf.

Mittwoch, 4. November 2015

HerbstSPORT: Herbstliche Cyclocross Routine

In diesen Monaten stehen Julia und Alexander Nikolopoulos an jedem Wochenende an einem oder sogar zwei Cyclocross Veranstaltungen am Start. Der Deutschland-Cup läuft auf Hochtouren: Nach dem Auftakt in Hamburg folge ein Doppelwochenende im Süden der Republik mit je einem Start in Oberammergau und Rosenheim. Weiter ging es in Bad Salzdetfurth bevor am vergangenen Wochenende der Osten Deutschlands auf dem Programm stand: Samstag: Kleinmachnow, Sonntag: Luckenwalde. Hier hatten die beiden vor allem mit dem sandigen Untergrund zu kämpfen.

In der Cyclocross Hochburg Kleinmachnow standen bei bestem Herbstwetter die bisher größten Starterfelder des diesjährigen Deutschland-Cups am Start, so dass insbesondere die Startphasen der Rennen extreme Aufmerksamkeit erforderten. Hier wurde Alexander auch nach einem guten Start in der ersten Runde in einer der zahlreichen Sandpassagen in einen Sturz verwickelt und einige Momente aufgehalten, so dass er einige Plätze verlor. Auf diesem Platz konnte er sich behaupten und erneut im vorderen Mittelfeld das Rennen ohne weitere Fahrfehler beenden. Julia sortierte sich wie gewohnt zunächst am Ende des Feldes ein, konnte dann aber mit ihrer konstanten Fahrweise eine um die andere Konkurrentin überholen.
Ganz ähnlich sah es am kommenden Tag im benachbarten Luckenwalde aus. Auch hier erwarteten Julia und Alexander ähnlich große Starterfelder, dazu eine Lauf- und Tragepassage an einem Sandberg. Ein Sturz Alexanders in der Vorbreitung verlief glücklicherweise glimpflich, so dass die Teilnahme nicht gefährdet war. Die Wettkämpfe verliefen ähnlich wie am Tag zuvor in Kleinmachnow und sowohl Julia als Alexander konnten eine Position in vorderen Mittelfeld erreichen und somit ihre derzeitige Platzierung in der Gesamtwertung des Cups festigen. Sie hoffen, dass sie bis zur Deutschen Meisterschaft noch den einen oder anderen Platz gut machen zu können, um bis dahin eine gute Ausgangsposition erreicht zu haben.
Am kommenden Wochenende werden die beiden im Süden Hessens unterwegs sein und beim City Cross Cup im historischen Lorsch unterwegs sein. Ein weiterer Termin zum Vormerken wird der 28. November sein. Dann finden die hessischen Meisterschaften in Dipperz bei Fulda statt.

Sonntag, 1. November 2015

HerbstSPORT: Die Frankfurter Festhalle und die paar Kilometer vorher...

Wie oft schon in Fanrkfurt?
.. Ach ja: Neun!!!
Bei den deutschen Meisterschaften im Marathonlauf traten Jürgen Metzler und Joanna Tywczynski an, um sich möglichst rasch über die 42,195km lange Strecke durch die Mainmetropole zu befördern und den TV Bad Orb bei diesem Großevent gebührend zu vertreten. Daneben traten Jean-Marc Parczakowski und Kristin Rieß gemeinsam und Elisabeth Hilfenhaus in einer weiteren Staffel an. 
In der Asics-Staffel strampelte die frisch gebackene Hawaii-Finisherin Nina Vabic neben Olympia- und Hawaii-Sieger in Personalunion, Jan Frodeno, Olympionikin Sabrina Mockenhaupt und TV-Moderator Dirk Fromberg.

Km 42: Fast geschaftt!
Elli und ihre Mitläiferinnen
Für Metzler war es der 18. Marathon in seiner 8-jährigen Ausdauersportkarriere, die mit dem Frankfurt Marathon 2007 ihren Anfang nahm. Und nur weil sein Marathon-Debüt mit 3:11 Stunden ihm damals so locker flockig vorkam, bekam er Lust auf mehr! Sein heimliches Ziel unter die 3-Stunden-Marke zu gelangen erreichte er auch beim diesjährigen 9. Anlauf beim Frankfurt Marathon nicht, dafür jedoch zum 8. Mal eine Zeit von 3:03 Stunden. Daneben gesellen sich zwei Zeiten von 3:02 Stunden, darunter auch die Bestzeit von 3:02:24 Stunden. Des Weiteren zwei Mal eine 3:04 Stunden, zwei Mal eine 3:05 Stunden, einmal 3:08 Stunden, einmal eine arg schmerzende 3:09 Stunden und eine entspannte, weil geplante 3:15 Stunden, usw... Damit bleibt das Ziel "Sub-3" bestehen, Metzler aber Mister "Konstanz" in Sachen knapp über 3-Stunden! Und diesen Titel fidnet der Orber auch auch ganz passabel... 
Nina mitten unter Promis ;-)
Und so kam Metzler kurz nach Arne Gabius deutschen Rekordlauf (2:08:30) in 3:03:41 Stunden ins Ziel. ;-)
"Es war ein guter Wettkampf! Bis zum Halbmarathon hab ich gar nicht auf die Uhr geschaut, was mich sehr entspannt hat! Die Strecke ist nach dem häufigen Scheitern echt an manchen Stellen so mit Negativerinnerungen verseucht, dass ich dieses Mal einfach nur froh war, endlich mal am Ende noch schnelle Kilomter gelaufen zu sein. Nächstes Jahr komme ich wieder. Die ewige Startnummer ist mir dann nach 10. Starts in Serie sicher. Und das ist
Prost!!!
auch ein heimliches Ziel von mir. Wenn es dan 3 Stunden klappt, wäre es doppelt schön", so Metzler zu seinem neunten Rennen beim Frankfurt-Marathon. In der Wertung um die deutsche Altersklassenmeisterschaft kam Metzler auf Rang 56. Teamkollegin Joanna Tywczynski spulte ihren Lauf in 3:21:44 Stunden ab und landete damit auf dem 19. Platz bei den Deutschen Altersklassenmeiserschaften im Marathonlauf.
Aber auch die Staffelteilnehmer machten mit Erfolgen auf sich aufmerksam. Ellis Staffel belegte in der Damenwertung in 3:17 Stunden Rang 4! Nina donnerte mit der Laufprominenz an ihrer Seite auf Rang 2 in der Mixed-Wertung. 




Mittwoch, 28. Oktober 2015

Nachgereicht: Zwei HAWAii-Heroes & eine Challenge-Heldin



Während fast alle Teammitglieder die Saison schon hinter sich haben, strampelten die WM-Teilnhmer bis in den Oktober hinein. Und auch auf Mallorca bei der Challenge auf "Malle" zeigte Nicole Swoboda-Töpfer, dass Triathlon im Herbst nicht nur auf Hawaii herrlich ist!
Dort im Pazifik erfüllten sich Nina Vabic und Bernd Parczarkowski einen Traum und hielten die Farben des Team Spessartchallenge TV Bad Orb auch auf der Insel aller Inseln hoch! Unser "Altmeister" Bernd Parczarkowski krönte seine Karriere nach 20 Teilnahmen an Rennen über die Ironman-Distanz mit der Teilnahme an der Weltmeisterschaft auf Hawaii! Nach 12:59:35 Stunden hatte Bernd die 226km hinter sich gebracht und hatte einmal mehr Sport getrieben... und zwar fürs Lebensglück!

Nina Vabic war nach ihrem Rennen ebenso geschafft, wie gerötet... Allemal aber zufrieden mit ihrem Finish nach 11:05: 34 Stunden! Vor allem der Marathon in 3:21:51 Stunden zeigte, dass etliche Profiathleten hinter ihr geblieben waren mit ihren Laufzeiten!

Bei der Challenge Mallorca über die halbe Ironman-Distanz belohnte sich unsere Bundesligastarterin Nicole Swoboda-Töpfer bei ihrem Saisonfinale mit einem hervorragenden 2. Platz in der Altersklasse W40! Als 19. Frau in der Gesamtwertung war Nici nach 5:19 Stunden im Ziel angekommen!